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Die Finanzkrise erfordere eine außerordentliche Reaktion der Politik, um Arbeitsplätze, Lebensgrundlagen der Menschen, Stabilität auf den Finanzmärkten und letztendlich die politische Unterstützung für offene Märkte zu bewahren, schreiben Jean Pisani-Ferry, André Sapir und Jakob von Weizsäcker des Bruegel Think Tanks in einem Kommentar, der im November 2008 veröffentlicht wurde.
Schweden werde während seiner EU-Ratspräsidentschaft im Herbst 2009 wahrscheinlich die größte Energie auf die Themen Erweiterung, Klimawandel, Migration und Asyl sowie die Ostseestrategie und die Östliche Partnerschaft verwenden, meinen Fredrik Langdal und Göran von Sydow vom Swedish Institute for European Policy Studies.
Die Chance, dass der Streit um Zypern beigelegt werden könne, sei in letzter Zeit gestiegen, schreibt Hugh Pope, Projektleiter der International Crisis Group (ICG) in der Herbstausgabe von Private View.
Die Zeit sei reif, dass Europa die Führung bei der Einleitung gemeinsamer internationaler Schritte und Regulierungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Nahrungsmittelkrise übernehme, meint der französische Landwirtschaftsminister Michel Barnier in der Herbstausgabe von Europe’s World.
Damit Europa die Finanzkrise erfolgreich überwinden könne, seien drei Reformen zur Neujustierung der europäischen Finanzpolitik notwendig, schreibt Guy Verhofstadt, ein ehemaliger belgischer Premierminister für die Bertelsmann Stiftung.
Die G20-Mitglieder sollten die Unabhängigkeit des Internationalen Währungsfonds (IWF) fördern, damit dieser als ein globaler Hinweisgeber auf bevorstehende Finanzkrisen fungieren könne, schreibt Daniel Gros, Direktor des Centre for European Policy Studies (CEPS), auf VoxEU.org.
Europa habe am 4. November 2008 den US-Präsidenten bekommen, den es sich gewünscht habe, schreibt Tomas Valasek, Spezialist für Außen- und Verteidigungspolitik am Centre for European Reform (CER), in einem Kommentar, der im November veröffentlicht wurde.
Die einzige realisierbare Option, die der irischen Regierung bliebe, um die Krise des Lissabon-Vertrags zu lösen, sei die Durchführung eines zweiten Referendums zu der substantiellen Frage, ob Irland auch weiterhin Mitglied der EU bleiben solle oder nicht, schreibt John O’Brennan, ein Dozent für europäische Politik und Gesellschaft an der National University of Ireland, in einem im Oktober veröffentlichten Paper für das Centre for European Policy Studies (CEPS).
Obwohl vielfach angenommen werde, dass die Rezession die Ambitionen der EU und anderer Länder im Kampf gegen den Klimawandel drosseln werde, sei es durchaus möglich, dass das Gegenteil eintrete, meint Christian Egenhofer, ein leitender Wissenschaftler am Centre for European Policy Studies (CEPS).
Die neue Europäische Sicherheitsstrategie (ESS) könnte dabei helfen, die Beziehungen zwischen der EU und den USA nach dem Amtsende von Präsident Bush neu auszurichten, den Zusammenhalt zu stärken sowie die Koordinierung und die Möglichkeiten der EU-Politik auszuweiten, schreibt Antonio Missiroli, Studiendirektor am Zentrum für Europäische Politik, in einem Kommentar im Oktober.
Als NATO-Mitglieder könnten die EU-Länder den transatlantischen Sicherheitsinteressen besser dienen als im Rahmen einer supranationalen und anti-demokratischen Institution, schreibt Sally McNamara, EU-Expertin beim Margaret Thatcher Centre for Freedom, in einem im Oktober veröffentlichten Paper für die Heritage Foundation.
Intelligente Strommesssysteme seien ein wichtiger Faktor für die effiziente Funktionsfähigkeit des Binnenmarktes für Elektrizität, meint Jorge Vasconcelos, der die europäischen Stromregulierungsbehörden vertritt. Allerdings sei eine stärkere Harmonisierung nötig, um von den Vorteilen der neuen Technologien profitieren zu können, schreibt er in einer Publikation für das European University Institute, die im September veröffentlicht wurde.