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Die Umweltminister konnten sich nicht darauf einigen Österreich dazu zu zwingen ein nationales Verbot von GVOs aufzuheben. Dies zeigt die große Zerrissenheit der 27 Mitgliedstaaten in dieser Angelegenheit.
Im Vorfeld eines Treffens der EU-Umweltminister haben Europas Bioindustrie und Landwirte die Mitgliedstaaten dazu aufgefordert, eine Öffnung des EU-Marktes für mehr gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zu akzeptieren. Die Menge der mit gentechnisch veränderten Produkten bestellten Anbaufläche in Europa ist in nur einem Jahr um ganze 77% gestiegen. Ein mögliches weiteres Wachstum in diesem Sektor wird jedoch aufgrund der Ablehnung der EU-Staaten, weitere transgene Pflanzen auf dem Markt zuzulassen, behindert.
Im Januar 2002 verabschiedete die Kommission ihre Strategie zu Biowissenschaften und Biotechnologie, die darauf abzielt, den europäischen Biotechnologiesektor wettbewerbsfähiger zu machen und Biotech-Forschung in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und Umwelt zu fördern. (mehr)
Um Ängsten der Öffentlichkeit vor gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Nahrungsmitteln zu begegnen, hat die Europäische Union im Juli 2003 zwei Verordnungen verabschiedet, die ein EU-weites System für die Rückverfolgung und Kennzeichnung von GVO einrichten und die Vermarktung und Kennzeichnung von Nahrungsmitteln, die GVO enthalten, regulieren. (mehr)