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EPIA Business Development Unit Intern – Paid Internship
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Account Executive in Public Affairs - Financial Services Practice
Policy advisor International Affairs
Writer/Web Editor - Native English
Consultant (Scientist) to work on the NERC-funded project "VALOR"
Stellenangebot registrierenEin 23 Millionen Euro Projekt, das kleine europäische Unternehmen dabei helfen soll, in China Geschäfte zu machen, ist dafür in die Kritik gekommen, dass es zu viel Geld für zu wenig Leute ausgebe.
Europäische Unternehmen haben trotz stärkerer politischer Verbindungen zwischen Peking und Brüssel Schwierigkeiten damit, auf dem wachsenden chinesischen Markt Fuß zu fassen. Die Sprache und kulturellen Unterschiede werden oft als Haupthemmnisse für den erfolgreichen Handel genannt, ebenso wie rechtliche und praktische Fragen.
KMUs finden den Handel mit China angesichts der nötigen Finanz- und Mitarbeiterkapazitäten und dem fehlenden örtlichen Wissen besonders schwierig.
Letzten Monat veröffentlichte die EU-Handelskammer in China einen vernichtenden Bericht, in dem die chinesischen Behörden bezichtigt wurden, sensible Daten an Wettbewerber vor Ort weiterzuleiten. Insbesondere würden geschäftliche Informationen, die als Teil von Patentanträgen und Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgelegt werden, chinesischen Firmen zugespielt, so der Bericht, der von Beamten in Peking zurückgewiesen wurde (EurActiv vom 7. September 2009).
Eine Reihe von Initiativen sind in die Wege geleitet worden um die Geschäftsbeziehungen zwischen chinesischen und europäischen Firmen zu verbessern, unter ihnen auch das EU-chinesische Management-Austauschprogramm und ein vorgeschlagenes EU KMU-Zentrum, das in Kürze in Peking eröffnen wird.
Ein führender KMU-Interessenverband sagt, das europäisch-chinesische Manager-Austauschprogramm (METP
), welches über 100 europäische Geschäftsleute für einen einjährigen Sprach- und Kulturaustausch nach China bringt, sei ein ineffizienter Weg um öffentliche Gelder auszugeben.
Lux Hendrickx, Leiter der Abteilung für Außenpolitik beim Interessenverband UEAPME
, sagte, die Förderung könne sinnvoller verwendet werden, indem man in Unternehmensgruppen tätige Ausbilder unterrichten würde, die dieses Wissen dann mit Mitgliedern in der EU teilen könnten.
Anlässlich des fünften Aufrufs für Bewerbungen zum METP wies er darauf hin, dass öffentliche Mittel knapp seien und zielgerichteter eingesetzt werden müssten. „Dieses Programm ist für einige wenige. Ich freue mich für diejenigen, die davon profitieren können, aber man kann nicht behaupten, dass dies für KMUs sei“, sagte er.
Das Programm, das 2007 begann und bis auf mindestens 2011 verlängert wurde, zahlt siebenmonatige Intensivsprachkurse an einer chinesischen Business-Universität, regelmäßige Reisen zu den bedeutendsten industriellen Ballungsräumen Chinas und gibt Teilnehmern 1,000 Euro im Monat um ihre Lebenskosten zu decken.
Das METP hat bisher ungefähr 320 europäischen und 200 chinesischen Managern und Unternehmern an einer Teilnahme des Austauschsprogramms geholfen. Chinesische Teilnehmer verbringen Zeit in Manchester, Paris und Brüssel und bekommen 1,650 Euro im Monat gezahlt.
Das Programm ist eine förmliche zwischenstaatliche Maßnahme, zu der die EU 17 Millionen Euro beiträgt, während China 6 Millionen Euro beiträgt.
Europäische Teilnehmer des METP sagen, dass es extreme hilfreich gewesen sei und ihnen dabei geholfen habe, chinesische Bräuche zu verstehen sowie wichtige Geschäftskontakte zu machen.
Das Programm richtet sich insbesondere an KMUs, die nicht im selben Maße Zugang zu Unterstützung wie große multinationale Konzerne haben.
Programm erfüllt seinen Zweck nicht
Jedoch sagte Hendrickx, dass die Ziele des Programms zwar löblich seien, die meisten kleineren Unternehmen jedoch nicht von der Finanzierung profitieren könnten.
„Um ehrlich zu sein, wenn Sie mich fragen, ob dies für KMUs interessant ist, würde ich sagen müssen: ‚Nein, überhaupt nicht’. Das durchschnittliche KMU kann keinen Mitarbeiter für ein Jahr nach China schicken“, sagte er und fügte hinzu, dass eine dreiwöchige Reise mit zusätzlichen Teilzeit-Sprachkursen für die meisten Unternehmen ausreichend wäre.
Er sagte, dass das durchschnittliche Kleinunternehmen gerade einmal sechs Angestellte habe und durchaus feststellen könnte, dass es mit chinesischen Partnern auf Englisch oder mithilfe von Dolmetschern arbeiten könne.
Die meisten KMUs würden keine Unternehmenstochter in China gründen, so Hendrickx, aber viele benötigten praktische Informationen über rechtliche Fragen wie den Schutz ihres geistigen Eigentums.
Franz Jessen, Chef des Büros der EU-Kommission in China, verteidigte das Programm, indem er sagte, die Europäische Kommission habe das METP auf Grundlage von konkreten Erfahrungen zusammengestellt.
„Dies ist nichts, was wir aus dem Nichts heraus geschaffen haben, es basiert auf jahrelanger Erfahrung”, sagte er und wies auf die Erfahrung der Kommission in China seit den 1980ern hin.
Er sagte, es sei unmöglich, angesichts der beschränkten verfügbaren Ressourcen alle Bedürfnisse der KMUs zu befriedigen, fügte aber hinzu, dass „die Teilnehmer finden, dass sie davon profitiert haben“.
„Ich sehe ein, dass dies für KMUs eine kostspielige Sache sein kann, weswegen wir ein Stipendium als Hilfe zur Kostendeckung anbieten“, sagte Jessen.
Stefan Hell, der das Projekt in Peking leitet, sagte, das Ausbildungsprogramm beinhalte rechtliche Fragen, einschließlich Schutz des geistigen Eigentums, und er fügte hinzu, dass die EU ein spezielles Helpdesk habe, um europäische Unternehmen durch das chinesische System der Patentregulierung zu steuern.
Chinesische und europäische politische Führer einigten sich dieses Jahr auf die Eröffnung eines europäischen KMU-Zentrums in Peking, obwohl die Ausschreibung zur Leitung des neuen Büros noch vergeben werden muss. Es wird als Anlaufpunkt für europäische Firmen dienen, die in China oder mit chinesischen Partnern arbeiten.
Alter und akademische Qualifikationen nötig
Das METP steht Managern an europäischen KMUs und Unternehmern offen, die zwischen 26 und 40 Jahre alt sind und mindestens zwei Jahre Erfahrung im Management haben. Sie müssen außerdem einen starken akademischen Hintergrund und eine interessante Geschäftsidee vorweisen können.
Das Alter und die akademischen Einschränkungen wurden von einigen Interessenvertretern kritisiert, vor allem da viele Unternehmer ihr Unternehmen durch Fleiß und Eigeninitiative aufgebaut hätten und daher nicht notwendigerweise fortgeschrittene Universitätsabschlüsse hätten.
Hell sagte, die Geschäftsideen, die von einem Panel von Experten geprüft werden, seien das Schlüsselelement der Auswahlkriterien, und dass das Programm Unternehmen aus allen Industriebereichen offen stehe. Bewerbungsschluss für die fünfte Runde des METP ist der 5. Januar 2010.
Frédéric Poncin, der dieses Jahr am METP-Programm teilnahm, sagte, das Programm helfe bei der Überwindung der Lücke zwischen Theorie und Praxis.
„Die Anwesenheit in China zeigt einem neue Trends auf und ermöglicht einem herauszufinden, ob die eigenen Ideen in Bezug auf Preisgestaltung und Marktpositionierung realistisch sind”, sagte er.
Poncin sagte, er sei dankbar für die Gelegenheit zu verstehen, wie Geschäfte in China gemacht werden, und dass die Erfahrung seiner Firma dabei geholfen habe, auf dem chinesischen Markt erfolgreicher zu werden. „Der Aufbau eines sozialen und geschäftlichen Netzwerks ist unbedingt für den Erfolg notwendig und das ist etwas, dass in China einfach nicht möglich ist“, fügte er hinzu.
Philippe Le Corre, Experte für EU-China Fragen bei Publicis Consultants, sagte, Europa müsse nach China Brücken schlagen, vor allem in der Geschäftswelt. Er hielt fest, dass chinesische multinationale Unternehmen damit anfangen, sich in Europa zu etablieren, und dass einige große europäische Firmen bereits in China präsent sind. Jedoch hätten KMUs es schwieriger gefunden.
„Es ist ziemlich riskant, so weit weg zu gehen, und es ist nicht einfach, einem so komplizierten Land wie China etwas zu verkaufen“, sagte er und fügte hinzu, dass es wichtig sei, dass das METP-Programm von Peking aus von Leuten mit Orts- und Sprachkenntnissen geleitet werde.
Stefan Hell, METP-Teamchef in Peking, sagte, das Programm biete eine wichtige Schulung in chinesischer Sprache und Literatur, die an die Bedürfnisse von Geschäftspersonen angepasst sei.
„Man muss die Kultur verstehen, um zu verstehen wie der Klient Geschäfte macht. Dies ist für Geschäftspraktiker, kein Programm zur Unterstützung von Sinophilen, die nach China gehen wollen“, sagte er.
Hell sagte, Teilnehmer profitierten auch von einem dreimonatigen Praktikum in China sowie der Mitgliedschaft im Alumni-Netzwerk der EU-China Managers Association