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Ein Bericht der in einem Monat vorgestellt werden soll, übt vernichtende Kritik an den nationalen Rettungsplänen, die es nicht schaffen die globale Koordinierung ihrer Innovationspolitik zu bewältigen, welche die Rezession bekämpfen sollen. Der Bericht sieht vor, dass eine große globale Konferenz zum Thema Innovation abgehalten werden soll, die die grenzübergreifende Zusammenarbeit fördert.
Seitdem sich die globale Rezession Ende des Jahres 2008 verschlimmerte, hat nahezu jedes Industrieland nationale wirtschaftliche Konjunkturpakete gestartet.
Innerhalb dieser wirtschaftlichen Rettungspläne, wird oft erhebliche Finanzierung an Innovationsprojekte verteilt: F&E (Forschung und Entwicklung) , Bildung und Anregung der High-Tech und Wissenschaftssektoren.
Das Konjunkturpaket der EU beläuft sich auf 170 Milliarden Euro und stellt ungefähr 3 Prozent des BIP in der EU dar, nachdem Wirtschaftsstabilisatoren wie Arbeitslosigkeit und Wohlfahrtszahlungen miteinberechnet wurden.
Der Bericht ‚Stimulating Innovation’
, der offiziell im Juli erscheinen soll argumentiert, dass während die G20-Regierungen mehr als 200 Milliarden Euro für neue Innovationsprogramme auf die Seite gelegt haben, es zwischen ihnen wenig Koordination gegeben habe.
Großbritannien zum Beispiel lege 2,1 Milliarden für Garantien an KMU an, während Deutschland seine Abschreibungen ausweite, so die Studie.
Der Bericht wurde bei einem hochrangigen Treffen diese Woche (2. Juni 2009) in Brüssel präsentiert, welches Politiker, Professoren und Innovationsexperten sowohl aus dem öffentlichen Sektor, als auch aus dem privaten zusammenbrachte.
Sie argumentierten, dass Innovationsideen zwischen den Ländern koordiniert werden müssten, um den Wert der vielen ökonomischen Rettungspakete, die zurzeit vorherrschen zu maximieren.
Im Jahr 1944, trafen sich die Weltwirtschaftsführer in einem Urlaubsort in New Hampshire namens Bretton Woods und initiierten eine neue Wirtschaftsordnung. Nun in der Zeit der Wissensgesellschaft, glaube man, dass ein neues Bestreben einer globalen Zusammenarbeit benötigt werde, so die Erklärung, die von Innovationsführern quer durch die EU unterzeichnet wurde.
Erst reden, dann handeln
Ohne grenzübergreifende Zusammenarbeit, so folgerten sie, könnten Industrieländer und vor allem die EU-Länder auf lange Sicht versagen.
Der Dialog sei der Schlüssel, argumentierten sie. Die Erklärung schlage als ersten Schritt vor, dass die internationale Diskussion die die Erfahrungen jedes Landes über was funktioniere und was nicht, wenn man Innovation anzuregen versuche.
Solche best-practice Vergleiche würden unnötige und teure Trial and Error Praktiken eliminieren, was unnötige Investitionen in die Forschung die bisher erfolgreich woanders durchgeführt wurde senken würde.
Grüne und ‘alternative’ Technologien
Ein relative einfacher Bereich in welchem man zusammenarbeiten müsse, liege in der F&E und Anreizen zur Innovation, die dafür vorgesehen sind, die großen Herausforderungen von heute zu bewältigen, unter anderem Forschung über den Klimawandel, alternativen Energien und Gesundheitsvorsorge für eine alternde Gesellschaft.
Dies identifiziere auch wissenschaftliche Erlaubnisse, Rechte zu geistigem Eigentum und andere rechtliche Beschränkungen die die Mobilität der Forscher und ihrer Ideen begrenzen, als Bereiche, wo die verstärkte europäische Kooperation nicht nur erwünscht, sondern auch verpflichtend ist.
Jedoch äußerten sich die Sprecher weniger klar darüber welche Maßnahmen das Land einleiten sollte, oder welche neuen Mechanismen sie erstellen sollten, um diese Ziele der Kooperation zu erreichen.
Der Präsident der Europäischen Bewegung, Pat Cox, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlamentes, saß dem Treffen vor und argumentierte, dass wenn man Dinge in Zusammenarbeit mache, müsse man in der Lage sein, sich auf die Messung der Leistung zu einigen. Diese Schritte mögen sich sehr einfach anhören, aber wenn man diese nicht habe, müsse man sie Stein für Stein bauen.
Er ging auf eine Reihe von Bereichen im Besonderen ein, wo die internationale Kooperation anfangen sollte: Benchmarking; entscheidende Leitungsindikatoren; wie man in der Veröffentlichung von Ergebnissen verfahren sollte und ob finanzielle Regulierungen dabei eine ausreichende Rolle spielen.
Der TVM Kapital Managing Partner Helmut M. Schühsler erklärte, dass was man wirklich zu tun versuche sei, die Wahrnehmung einer Reihe von einfachen Wahrheiten zu verstärken in einer Zeit in der Milliarden Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden.
„Wird irgendetwas hieraus entstehen?“ Man weiß es nicht. Leider sei diese Welt kein Spielfeld wo jeder zusammenarbeite und glücklich sei. In dieser Welt gehe es, soweit es kommerzielle Unternehmen angeht, um Wettbewerbsvorteile, nicht nur auf der Ebene der Unternehmen, sondern auch auf der Ebene der Gesellschaft.
„Fakt ist, diese Art von Innovationen zu denen wir uns heute entschließen und wie wir sie durchsetzten, wird nicht nur für die nächsten 50 Jahre, sondern für immer darüber entscheiden wie sich die verschiedenen Gruppierungen in der Gesellschaft auf diesem ungleichmäßigen Spielfeld schlagen.“