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Head of Unit - Corporate Services M/F (Grade AD 10)
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Assistant Communications & Public Affairs Departments
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Stellenangebot registrierenUnternehmer, die in andere EU-Länder ziehen und von erfahrenen Geschäftsführern lernen, sollen mit bis zu 1.100 Euro monatlich gefördert werden. Dies ist Teil eines Pilotprojektes,das entworfen wurde,um junge Geschäftführer anzutreiben mehr vom Binnenmarkt zu profitieren.
Der Plan ist Teil eines „Small Business Act”, der im Juli 2008 präsentiert wurde und der 870 Unternehmern im Jahr 2010 einen Auslandsaufenthalt von einem uns sechs Monaten in einem anderen EU-Mitgliedsland finanzieren soll.
Jungunternehmer sollen dabei, unter Beihilfe der lokalen Handelskammern und vergleichbaren Organisationen, mit etablierten kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammengebracht werden.
Die Höhe der der Förderungen richtet sich nach den Lebenshaltungskosten des jeweiligen Mitgliedstaats und reicht von 560 Euro in Lettland bis 1100 Euro in Dänemark. Von Unternehmern, die an dem Programm teilnehmen wollen, wird allerdings erwartet, dass sie zusätzliche Finanzmittel selber aufbringen und einen realisierbaren Geschäftsplan haben.
Jungunternehmer werden sich neue Kompetenzen und Perspektiven aneignen, die sich in der Anlaufphase ihres Unternehmens auszahlen würden. Außerdem schaffe diese Art des Austausches länderübergreifende Kontakte und so größere Erfolgschancen, sagte Ben Butters, Zuständiger für europäische Angelegenheiten bei Eurochambers.
Maive Rute, Leiterin der Direktion „Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU“, der Europäischen Kommission, sagte, das Projekt ähnele dem langjährig durchgeführten Erasmus-Programm, welches Studenten die Möglichkeit bietet, ein Jahr im Ausland zu studieren.
Es werde die Verbindungen zwischen den EU-Bürgern stärken und den Unternehmergeist unter jungen Menschen fördern.
Europa nutze sein unternehmerisches Potential bei weitem nicht aus und müsse deswegen mehr junge Leute davon überzeugen, sich als Unternehmer zu versuchen. 51% der jungen Europäer seien interessiert an einer unternehmerischen Karriere, aber zu wenige von ihnen setzten diese Pläne in die Tat um, sagte Rute.
Europäische Unternehmen würden sich weiter auf ihren jeweiligen nationalen Markt konzentrieren, als die wirtschaftlichen Möglichkeiten anderswo in der EU auszunutzen. Nur acht Prozent von kleinen und mittelständischen Unternehmen exportierten ihre Produkte und Dienstleistungen in den Rest der EU.
Rute wies Zweifel zurück, das Projekt werde nicht genügend etablierte Unternehmen finden, die bereit seien, einen Jungunternehmer aufzunehmen. Es gäbe insgesamt 23 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen, wovon nur 870 an dem Programm teilnehmen müssten, damit das Projekt gelingen könne. Zusätzliche Mittel von insgesamt fünf Millionen Euro würden zur Verfügung gestellt, wenn das Pilotprojekt erfolgreich werde, fügte sie hinzu.