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Stellenangebot registrierenChina spiele im Kreise der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) der schnell aufstrebenden Wirtschaftsmächte in einer ganz eigenen Liga und werde die USA bis 2040 als weltweit größte Wirtschaftsmacht ablösen, meint Markus Jäger in einer Augustausgabe von Deutsche Bank Research.
Der Autor hebt die Unterschiede zwischen den Wirtschaftsstrategien der einzelnen BRIC-Staaten hervor.
Diese Unterschiede seien von Bedeutung, da sich die BRIC-Staaten zu wichtigen Investoren auf internationaler Ebene entwickelten, wobei China durch seine umfangreichen Vermögensanteile und -akkumulationen hervorsteche.
China habe eine Strategie auf Basis eigener Rücklagen, einer hohen Investitionsrate, günstigen Wechselkursen und einer exportabhängigen verarbeitenden Industrie entwickelt. Brasilien, Russland und Indien hingegen verfolgten andere Pläne, erklärt er.
Russlands Ansatz gehe mehr in Richtung Export von Gebrauchsgütern und Rohstoffen, während Indien und Brasilien beide eine so genannte geschlossene Wirtschaft darstellten, die auf dem Wachstum der eigenen Märkte beruhe, so Jäger. Der Unterschied zwischen den beiden Ländern sei, dass Brasilien eine breit gefächerte Wachstumsstrategie verfolge, während sich Indiens Strategie auf den Dienstleistungssektor stütze.
Der Artikel hebt die Strategien der BRIC-Staaten hervor, Staatsfonds für die Investition von Teilen ihrer Aktienbesitze in Vermögensgegenstände mit höherer Gewinnausschüttung zu nutzen. Diese Strategie in Kombination mit einer Zunahme der Vermögenswerte im Ausland werde sie zu wichtigen internationalen Akteuren im Finanzsektor machen.
So werde sich China in den nächsten zehn Jahren dank seiner umfangreichen Rücklagen und seines Ansatzes zum Ausbau der Exporte als ein Exporteur von Nettokapital herausbilden, so der Artikel. Jäger schließt daraus, dass China in Bezug auf die weltweit getätigten Nettoinvestitionen und in vielerlei anderer Hinsicht bereits in einer ganz eigenen Liga spiele.