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Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat zu Bewerbungen zu seinem ersten Netzwerk der Wissenschaft, Ausbildung und Technologie (Knowledge Innovation Communities) aufgerufen. Der Schritt soll dabei helfen Partnerschaften zwischen der Geschäftwelt und den Universitäten aufzubauen. Das Ziel ist die Schaffung neuer Geschäftsfelder für große Firmen, den Mittelstand und Firmenneugründungen.
Das EIT
sagte, dass die neuen Partnerschaften zwischen den Hochschulen, der Forschung und Wirtschaftakteuren, neue Technologien auf den Markt bringen würden und die erfolgreichen Kandidaten von einer Reihe von EU-finanzierten Projekten und Krediten von der Europäischen Investitionsbank (EIB) profitieren würden.
Der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso spielte zunächst damit, dass die Idee der EIT in die Umgestaltung der Lissabonagenda einbezogen werden könnte, aber seine ursprünglicher Vorschlag zur Strukturierung des Instituts wurde durch Streitereien schließlich abgemildert.
Die ersten Netzwerke der Wissenschaft, Ausbildung und Technologie werden im Januar 2010 ausgewählt und es wird erwartet, dass sie Forscher in den Bereichen Klimawandel, Energieeffizienz und Informationsgesellschaft zusammenbringen werden.
Erfolgreiche Entwürfe müssen Innovation und einen hohen Grad an integrierter Teamarbeit beweisen und Interaktionen in den Bereichen Technologie, Kultur, Wirtschaft und Design fördern.
Diese Prioritäten wurden vor zwei Jahren ausgearbeitet, aber es ist bisher noch unklar ob man diese in einer bestimmten Reihenfolge bearbeiten wird. Das EIT sagte, es wolle zwei oder drei Netzwerke der Wissenschaft, Ausbildung und Technologie auswählen, was von der Qualität und der Natur der Entwürfe abhängen werde, also ist denkbar, dass alle drei der Schwerpunkte des Instituts abgedeckt werden.
Der Vorsitzende des Verwaltungsrats des EIT, Dr. Martin Schuurmans, beschrieb die Ausschreibung als „entscheidenden Fortschritt“ in Richtung eines voll funktionsfähigen EIT und sagte, dass die Netzwerke der Wissenschaft, Ausbildung und Technologie eine besondere Gelegenheit für die Innovation in Europa darstellten.
„Deshalb freuen wir uns besonders auf wirklich neuartige und attraktive Vorschläge, die überzeugend neue Wege der Zusammenarbeit zwischen akademischen und wirtschaftlichen Akteuren beschreiten“, sagte er.
Jan Figel', der EU Kommissar für Bildung, Kultur und Jugend sagte, dass Europa neue Wege brauche, die Sphären der Bildung, der Forschung und der wirtschaftlichen Innovation zu verbinden. Das EIT sei in dieser Hinsicht ein entscheidender Akteur der Veränderung.