ThemenRubriken
MiniRubriken
Head of Unit - Corporate Services M/F (Grade AD 10)
Permanent representative in Madrid
Principal, Border Management Staff College (P5)
Junior Scientific and Technical Advisor
Assistant Communications & Public Affairs Departments
Head of Section, responsible for high-performance computing and data handling
Stellenangebot registrierenDer Vertreter von kleinen und mittelständischen Unternehmen haben die Entscheidung der EU-Finanzminister zu Mehrwertsteuerkürzungen in bestimmten Bereichen begrüßt und besonders die Sicherheit, die die Kürzungen für ihre Unternehmen bringen, gelobt.
Der Wirtschafts- und Finanzrat (ECOFIN
) hatte gestern (10. März 2009) beschlossen, die Mehrwertsteuer für arbeitsintensive, lokale Wirtschaftszweige zu reduzieren. Davon profitieren unter anderem Fahrrad- und Schuhreparaturgeschäfte, Fensterputzer, Frisöre und Altenpflegedienste.
Restaurants und Buchhändler, sowie die Mautstationen auf Brücken in Lissabon und Vertreiber von Flüssiggastanks (LPG) in Zypern profitieren ebenso von den Maßnahmen, die die 27 Wirtschaftsminister der EU vorgeschlagen haben.
Die UEAPME
, die Vereinigung von europäischen Handwerkern und mittelständischen Betrieben, teilte in einer Erklärung mit, die neue Regel beende Jahre der Unsicherheit.
Die Gruppe sagte, die neuen Regeln würden gleiche Bedingungen für ganz Europa schaffen und allen Mitgliedstaaten die Möglichkeit geben, die Vereinbarung in ihrem Land jederzeit umzusetzen und so Anreize zur Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu geben.
Kleine und mittelständische Betriebe könnten wesentlich weniger für ihre Leistungen verlangen, was sie erschwinglicher und damit attraktiver für die Öffentlichkeit mache, ohne dem grenzüberschreitenden Wettbewerb zu schaden. Dies sei ein Segen für kleine Unternehmen, besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise, sagte Andrea Benassi, der UEAPME-Generalsekretär.
Die reduzierten Mehrwertsteuersätze seien eine ausgezeichnete Ergänzung zu nationalen Wirtschaftspaketen, die momentan in der Diskussion seien.