ThemenRubriken
MiniRubriken
Head of Section, responsible for high-performance computing and data handling
Senior Manager, European Electricity Policy
Senior Manager, European Regulation
EU Affairs - Online Media Sales Manager
Senior Media Officer / Head of Press relations Team
Policy advisor Economics and Finance
Consultant (Scientist) - EU FP7 Project 'SafeWind'
Psychiatrist, Public Health Expert or Clinical Psychologist
Energy Engineers and Economists (fixed-term contract)
Stellenangebot registrierenDie Zahl der Arbeitsplätze in der EU steigt kontinuierlich. Es seien jedoch weitere Bemühungen notwendig, damit der erreichte Fortschritt für alle von Nutzen sein könne. Dies geht aus mehreren, von der Kommission vorgelegten Berichten hervor.
Als Reaktion auf die doppelte Herausforderung der Globalisierung und des demographischen Wandels hat der Europäische Rat die folgenden Ziele bestimmt:
Der Fortschritt beim Erreichen dieser Ziele wird in vierteljährlichen Berichten – den so genannten Arbeitsmarktberichten – bewertet. Der jüngste dieser Berichte umfasst das dritte und vierte Jahresquartal des Jahres 2007.
Der Entwurf des Gemeinsamen Beschäftigungsberichts
wurde am 22. Februar 2008 von der Kommission vorgelegt. Der Bericht selbst bewertet die Umsetzung der Beschäftigungsaspekte der nationalen Reformprogramme eines jeden Landes im Rahmen der Lissabon-Strategie. Er legt Empfehlungen für die Mehrheit dieser Mitgliedstaaten dar, in Bereichen, in denen die Kommission Defizite der nationalen Reformprogramme ausmacht.
Laut Berichten vom 22. und 25. Februar 2008 sei die Beschäftigung in der gesamten EU gestiegen. Die einzige Ausnahme ist Dänemark. Dort scheint eine Sättigung des Arbeitsmarktes erreicht worden sein. 3,5 Millionen neue Arbeitsplätze wurden im vergangenen Jahr geschaffen, davon 850 000 allein im letzten Quartal. Die Schaffung weitere fünf Millionen Arbeitsplätze wird für das Jahr 2008 erwartet.
Die wichtigsten Ergebnisse der Berichte sind:
Der für Beschäftigung zuständige EU-Kommissar Vladimír Špidla erklärte: „Die Arbeitsmarktreformen der jüngsten Zeit beginnen, Wirkung zu zeigen. Die strukturelle Arbeitslosigkeit ist seit 2004 um ein Drittel zurückgegangen und die EU-weite Beschäftigungsquote von derzeit 66 % hat sich unserem Gesamtziel von 70 % noch wesentlich stärker angenähert. Alle Mitgliedstaaten haben seit 2005 bedeutende Reformen durchgeführt, einige jedoch mit größerem Nachdruck als andere. Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln, um auf die Herausforderungen von Globalisierung und Alterung wirksam zu reagieren, insbesondere durch höhere und gezieltere Investitionen in lebenslanges Lernen.“
Špidla fügte jedoch hinzu: „Aber ein gesundes Wachstum und eine solide Arbeitsplatzschaffung führen nicht automatisch dazu, dass die Situation der am stärksten marginalisierten Mitglieder unserer Gesellschaft verbessert wird. Wollen wir sicherstellen, dass wir auch die gefährdetsten Gruppen in vollem Umfang einbeziehen, brauchen wir abgestimmte Maßnahmen.“