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Logistik-Verbesserungen sollen Verkehr nachhaltiger machen [DE][en][fr

Erschienen: Donnerstag 29. Juni 2006   

Die Verkehrslogistik wird von der Kommission als entscheidendes Instrument zur Förderung von Mobilität, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit betrachtet. Dies geht aus ihrer neuen Mitteilung über Güterverkehrslogistik hervor.

Logistikausgaben (Planung, Organisation und Durchführung von Verkehrsoperationen) machen derzeit zwischen 10 und 15 % der Endkosten fertiger Produkte aus. Die Europäer geben jährlich 1 Trillion Euro für Logistik aus. 

Das Ziel der am 28. Juni 2006 vorgestellten Mitteilung der Kommission, die auf die Halbzeitüberprüfung des Verkehrsweißbuchs aufbaut (siehe EurActiv, 23. Juni 2006), besteht darin, die Nutzung sämtlicher Verkehrs- und Beförderungsmittel zu optimieren und eine nahtlose Güterversorgungskette aufzubauen. 

Europäische Unternehmen sollen auf diese Weise Kosten einsparen können, wodurch ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessert und die Wirtschaft insgesamt angekurbelt werden soll.  Bessere Logistikketten sollen außerdem dazu beitragen, die Umweltverschmutzung, Verkehrsüberlastungen und Energieabhängigkeit zu verringern. 

Die Kommission hat folgende Maßnahmen umrissen: 

  • Ausbau multimodaler Ketten und Sicherstellung eines hohen Serviceniveaus (insbesondere im Schienenverkehr) 
  • Einführung intelligenter Systeme (IST) für sämtliche Verkehrsmittel 
  • Verringerung des Verwaltungsaufwands: Etablierung von Anlaufstellen („one-stop shops“), wo sämtliche Zoll- und sonstigen Formalitäten abgewickelt und koordiniert werden können
  • Sicherstellung von Interoperabilität mithilfe gemeinsamer europäischer Normen für intermodale Ladeeinheiten    

Auf der Grundlage der Mitteilung und Konsultationen soll ein Aktionsplan für Güterverkehrslogistik ausgearbeitet werden, der 2007 vorgestellt werden soll. 

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