Dänische Premier besucht Selenskyj in Kyjiw

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen hat am Donnerstag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kyjiw besucht, wo sie die Lieferung weiterer Waffen sowie Unterstützung bei der Minenräumung versprach.

EURACTIV.com
Spanish Prime Minister Pedro Sanchez visits Ukraine
Frederiksen kündigte am Donnerstag (21. April) auf einer Pressekonferenz in der Ukraine an, dass Dänemark weitere 600 Millionen Dänische Kronen (80,6 Millionen Euro) für Waffen bereitstellen wolle. [[EPA-EFE/MIGUEL GUTIERREZ]]

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen hat am Donnerstag (21. April) den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kyjiw besucht, wo sie die Lieferung weiterer Waffen sowie Unterstützung bei der Minenräumung versprach.

Frederiksen kündigte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der Ukraine an, dass Dänemark weitere 600 Millionen Dänische Kronen (80,6 Millionen Euro) für Waffen bereitstellen wolle.

„Dänemark hat die Ukraine von Anfang an maßgeblich unterstützt. Politisch, finanziell, durch Sanktionen und durch Ausrüstung und Waffen, an denen es Ihnen besonders mangelte. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Ukraine auch in Zukunft zu unterstützen“, sagte Frederiksen auf der Pressekonferenz mit Selenskyj.

„Eine der wichtigsten Botschaften heute ist, dass wir vorhaben, noch mehr Waffen an die Ukraine zu liefern. Denn das ist es, was gebraucht wird“, sagte Frederiksen, ohne Einzelheiten über die Art der Waffen zu nennen, die Dänemark zu liefern gedenkt.

Neben dem Versprechen, mehr Waffen zu liefern, sagte Frederiksen, Dänemark müsse sich darüber im Klaren sein, dass der Bedarf an Hilfe auch noch lange nach dem Ende des Krieges bestehe. Dänemark werde den Ukrainer:innen helfen, Minen zu räumen und ihr Land wiederaufzubauen.

„Die Unterstützung umfasst auch die Minenräumung. Wir haben heute gesehen, wie wichtig das ist. Wenn wir wollen, dass die Menschen in die Gebiete zurückkehren können, in denen sie ihr Leben lang gelebt haben, müssen wir Minen räumen. Wir wollen mit Ihnen zusammenarbeiten, um hoffentlich den Weg für den Wiederaufbau der Ukraine zu ebnen“, sagte sie.

Die dänische Regierung erklärte in einer Pressemitteilung, dass der Zweck des Besuchs darin bestanden habe, die Lage in dem vom Krieg zerrütteten Land zu besprechen. Außerdem habe man die Möglichkeit für weitere Unterstützung der Ukrainer:innen und die Verfolgung von Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen durch russische Truppen erörtern wollen.