Kreuzfahrtschiff mit russischen Touristen soll Georgien nicht mehr anlaufen

Das umstrittene Kreuzfahrtschiff Astoria Grande aus Sotschi wird den georgischen Hafen Batumi, wo es zweimal zu Protesten gegen russische Touristen kam, nicht mehr anlaufen.

European Pravda
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Wie der Pressedienst von Miray Cruises, der Verwalter der Kreuzfahrten auf dem Schiff, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RBC mitteilte, wird es keine weiteren Fahrten geben, da angeblich nur zwei geplant waren. [ERIK Miheyeu/Shutterstock]

Das umstrittene Kreuzfahrtschiff Astoria Grande aus Sotschi wird den georgischen Hafen Batumi, wo es zweimal zu Protesten gegen russische Touristen kam, nicht mehr anlaufen.

Wie der Pressedienst von Miray Cruises, dem Verwalter der Kreuzfahrten auf dem Schiff, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RBC mitteilte, wird es keine weiteren Fahrten geben. Angeblich seien von vorneherein nur zwei Fahrten geplant gewesen.

„Zunächst kündigte der türkische Betreiber zwei Kreuzfahrten mit einem Zwischenstopp in Batumi an, die am 22. und 29. Juli stattfinden sollten. Als die Kreuzfahrten am 22. und 29. Juli ausverkauft waren, wurde der Verkauf für die Kreuzfahrten mit Zwischenstopp in Batumi eingestellt. Wir haben das Programm vollständig abgeschlossen“, so der Pressedienst.

Während der Proteste in Batumi gegen die Ankunft des Kreuzfahrtschiffes mit russischen Touristen am Montag hat sich die Zahl der Festgenommenen erhöht.

Nach Angaben des georgischen Innenministeriums gegenüber dem Portal Georgia Online haben Beamte der Strafverfolgungsbehörden 23 Personen wegen Ordnungswidrigkeiten festgenommen.

Das Kreuzfahrtschiff Astoria Grande lief am Montagmorgen, 31. Juli, zum zweiten Mal in Batumi ein. Studenten, Oppositionelle und Aktivisten versammelten sich zu einer Protestveranstaltung gegen die Ankunft des Schiffes im Hafen von Batumi.

Für Montag ist außerdem eine Demonstration in der Nähe des georgischen Parlaments in Tiflis angekündigt.

An Bord des Kreuzfahrtschiffes befanden sich neben russischen Touristen auch russische Künstler, die den Krieg gegen die Ukraine und das Regime des russischen Präsidenten Wladimir Putin aktiv unterstützen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei EURACTIVs Medienpartner European Pravda.