Bulgarien und Rumänien kritisieren Beschränkung des Zugangs zum britischen Arbeitsmarkt [DE]
Die Regierungen Rumäniens und Bulgariens haben mit scharfer Kritik auf die Ankündigung Großbritanniens und Irlands reagiert, Arbeitnehmer aus den Balkan-Ländern den Zutritt zum Arbeitsmarkt zu verweigern.
Die Regierungen Rumäniens und Bulgariens haben mit scharfer Kritik auf die Ankündigung Großbritanniens und Irlands reagiert, Arbeitnehmer aus den Balkan-Ländern den Zutritt zum Arbeitsmarkt zu verweigern.
Am 24. Oktober 2006 hatte der britische Innenminister John Reid die Entscheidung der britischen Regierung verkündet, für Rumänen und Bulgaren den Zugang zum Arbeitsmarkt zu beschränken. Ausnahmen gelten für eine geringe Anzahl hochqualifizierter Arbeitnehmer sowie 20.000 Saisonarbeiter in der Lebensmittelherstellung und der Landwirtschaft.
Gleichzeitig hat die irische Regierung beschlossen, den Arbeitsmarkt für Bulgaren und Rumänen ohne Ausnahmen komplett abzuschotten.
Auch Deutschland hat wie erwartet bereits angekündigt, den Zustrom von Arbeitnehmern aus den beiden Ländern zu beschränken.
Bulgaren und Rumänen werden demnach nach den Regeln des Europarechts nur als Touristen oder als Selbständige nach Großbritannien und Irland reisen können.