Burgas, an der bulgarischen Küste, wird Gastgeber des Eurovision Song Contests 2027 sein

Burgas ist bekannt für seine Strände und die lebhafte Sommersaison. Der Wettbewerb wird in einer kürzlich eröffneten Veranstaltungshalle stattfinden; das Finale soll am 15. Mai 2027 ausgestrahlt werden.

EURACTIV.com
Daily Life In Burgas During COVID-19 Pandemic
Strand bei Burgas, Bulgarien. [Foto: Artur Widak/NurPhoto via Getty Images]

Burgas wurde am Donnerstag als Austragungsort für den Eurovision Song Contest im nächsten Jahr ausgewählt, wodurch die Veranstaltung nach Osten an die Schwarzmeerküste verlegt wird.

Die Entscheidung fiel, nachdem Bulgarien den letztjährigen Wettbewerb mit dem Siegbeitrag der Sängerin Dara gewonnen hatte. Es war Bulgariens erster Sieg überhaupt und folgte auf eine dreijährige Pause vom Wettbewerb.

Burgas ist bekannt für seine Strände und die lebhafte Sommersaison, doch im kommenden Mai werden Urlauber durch Eurovision-Fans und Künstler aus ganz Europa ersetzt.

Die Stadt, die viertgrößte des Landes, setzte sich in der Endrunde des Wettbewerbs um den Austragungsort gegen die Hauptstadt Sofia durch. Der Bürgermeister der Stadt, Dimitar Nikolov, bezeichnete dies als „außergewöhnliche Ehre“.

Kanada wird 2027 sein Debüt geben

Der Wettbewerb wird in einer kürzlich eröffneten Veranstaltungshalle stattfinden; das Finale soll am 15. Mai 2027 ausgestrahlt werden.

Eine weitere Premiere beim Eurovision Song Contest: Kanada wird 2027 sein Debüt geben – als jüngstes Land, das seit dem Beitritt Australiens im Jahr 2015 hinzukommt.

Die Europäische Rundfunkunion (EBU), die den Eurovision Song Contest organisiert, erklärte im Juli, dass der Beitritt Kanadas ein Zeichen dafür sei, dass der Wettbewerb, obwohl er in Europa entstanden sei, „weiterhin die Welt willkommen heiße“.

(ow)