EU-Kommission will bei Rüstungsindustrie mehr zu sagen haben
Die EU-Kommission werkelt offenbar derzeit an einem europäischen Kriegswirtschaftsgesetz. Damit soll nicht nur die Forschung, sondern auch die gemeinsame Beschaffung gestärkt werden.
Die EU-Kommission werkelt offenbar derzeit an einem europäischen Kriegswirtschaftsgesetz. Damit soll nicht nur die Forschung, sondern auch die gemeinsame Beschaffung gestärkt werden.
Hierzu will die EU-Kommission einen regulatorischen Rahme schaffen, “der aktiviert werden kann, um die Verteidigungsproduktion bei Bedarf zu unterstützen,” heißt es aus Kommissionskreisen.
Dabei will man sich insbesondere an das US-Kriegswirtschaftsgesetz anlehnen, das dem Präsidenten weitreichende Möglichkeiten gibt, die Rüstungsindustrie zu unterstützen, sowie Bestellungen der Bundesbehörden prioritär behandeln zu lassen.
Für Brüssel würde ein solches Gesetz einen großen Schritt bei der europäischen Integration im Verteidigungsbereich bedeuten. Allerdings bleibt abzuwarten, wie die Mitgliedsstaaten auf einen solchen Vorschlag reagieren. Bisher haben sich die meisten EU-Staaten bei solchen Initiativen sehr zurückhaltend gezeigt.
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Energie & Umwelt
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EU-Kommission will Schutzstatus von Wölfen überprüfen. Die EU-Kommission hat Behörden und Wissenschaftler*innen aufgerufen, Daten zur Wolfspopulation einzureichen, und will auf dieser Basis den Schutzstatus der Tiere neu bewerten. Aktuell ist der Wolf in der EU naturschutzrechtlich streng geschützt, zuletzt gab es jedoch immer wieder Forderungen danach, den Abschuss der Tiere zu erleichtern. “Die Konzentration von Wolfsrudeln in einigen europäischen Regionen ist zu einer echten Gefahr für Nutztiere und potenziell auch für Menschen geworden”, erklärte Kommissionspräsidentin von der Leyen. Auch Bundesumweltministerin Lemke sagte gestern gegenüber der Welt, sie wolle den Abschuss von Wölfen erleichtern und hierzu Ende September Vorschläge vorlegen.
Wirtschaft & Verkehr
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