European Business Summit: Energie-Themen prägen Öko-Innovations-Debatte [DE]

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas diskutierte mit Wirtschaftsgrößen und Wissenschaftlern, wie man Investitionen in grüne Technologien in Gewinne umwandeln kann.

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EU-Umweltkommissar Stavros Dimas diskutierte mit Wirtschaftsgrößen und Wissenschaftlern, wie man Investitionen in grüne Technologien in Gewinne umwandeln kann.

Bei der Podiumsdiskussion auf dem European Business Summit am 16. März wurden hauptsächlich Energiefragen diskutiert.

Zu Beginn der Debatte sagte Umweltkommissar Stavros Dimas, dass die Öko-Industrie der EU sich bereits gut positioniert hätte. Sie würde bereits ein Drittel des weltweiten Marktes einnehmen und über 2 % des BIP der EU erwirtschaften.  Er fügte allerdings auch hinzu, dass Europa nicht zu selbstzufrieden sein sollte, da die anderen Länder schnell aufholen würden.  Er betonte, dass Japan bei der Entwicklung von Wasserstoffautos bereits vorn liege und dass Brasilien Marktführer bei Biokraftstoffen sei.

Im Anschluss stellte Dimas drei wesentliche Herausforderungen heraus, mit denen sich europäische Unternehmen beschäftigen sollten:

  1. Nach „grünen“ Gewinnen suchen, indem man überprüft, wo man Gewinne durch die Entwicklung ökologischer Technologien erzielen und wo man durch die Anwendung dieser Technologien Einsparungen erreichen kann.
  2. Jetzt investieren, um den anderen voraus zu sein (Dimas führte insbesondere die erneuerbaren Energien als ein gutes Beispiel an)
  3. Etablierung eines größeren Marktes für grüne Technologien durch industriegeführte Werbung und Marketing, um aus dem Nischenmarkt herauszukommen (als Beispiel nannte er die energieeffizienten Glühbirnen, welche nun auch für den allgemeinen Markt zur Verfügung stehen)