NGOs üben Kritik an EU-Ausgaben für Atomforschung [DE]

Die Schwerpunktsetzung im Bereich Forschung und Entwicklung wird eines der heißen Themen sein, wenn sich die EU-Chefs in diesem Monat mit der Frage einer gemeinsamen Energiepolitik auseinandersetzen werden.

Die Schwerpunktsetzung im Bereich Forschung und Entwicklung wird eines der heißen Themen sein, wenn sich die EU-Chefs in diesem Monat mit der Frage einer gemeinsamen Energiepolitik auseinandersetzen werden.

Umweltorganisationen haben nun eine Protestkampagne gegen die „Sonderbehandlung“ der Atomforschung in dem künftigen 7. Rahmenprogramm für Forschung (RP7) gestartet.

Die Kritik wurde im Vorfeld der am 13. März stattfindenden Sitzung des EU-Rates Wettbewerbsfähigkeit geäußert, auf der sich einer „breiter Konsens“ hinsichtlich des vorgeschlagenen FuE-Nuklearprogramms herauskristallisierte. Im Vordergrund stehen fortgeschrittenen Kernspalttechnologien und die Entwicklung der Kernfusion im Rahmen des internationalen ITER-Programms, wobei die „Problematik der nuklearen Abfälle“ gebührend beachtet werden sollte. Die Vorhaben sind Teil der Bemühungen zur Schaffung eines Europäischen Forschungsraums (EFR).