Nicht-Wähler hinter SPD-Umfragehoch

Meinungsumfragen legen nahe, dass Nicht-Wähler für den plötzlichen Anstieg der SPD-Beliebtheitswerte verantwortlich sind.

EURACTIV mit AFP
martin schulz – sabine engels
Martin Schulz geht noch einmal kurz vor der Bundestagswahl auf Angriff. [Foto: Sabine Engels (Archiv)]

Meinungsumfragen legen nahe, dass Nicht-Wähler für den plötzlichen Anstieg der SPD-Beliebtheitswerte verantwortlich sind.

Nicht-Wähler, die zurück an die Wahlurne kommen, könnten zur entscheidenden Größe bei den kommenden Bundestagswahlen im September werden. Das geht aus jüngsten Insa-Umfragen für die „Bild“-Zeitung (Montagsausgabe) hervor. Demnach war jeder fünfte aktuelle SPD-Unterstützer 2013 noch Nicht-Wähler, aber nur jeder zehnte aktuelle Unionswähler ging 2013 nicht zur Wahl.

Erhielt die AfD bei den Landtagswahlen im vergangenen Jahr den größten Zulauf aus dem Lager der Nicht-Wähler, so ging deren Anteil bei den aktuellen AfD-Unterstützern in den vergangenen zwei Wochen um etwa 40 Prozent zurück, wie es in dem Bericht weiter heißt.

Der Anteil der Nichtwähler von 2013, die aktuell für die CDU/CSU stimmen wollen, ist demnach in den vergangenen zwei Wochen um 30 Prozent gesunken. Dagegen sei der Anteil der Nichtwähler von 2013, die aktuell für die SPD stimmen wollen, im selben Zeitraum um rund 70 Prozent gestiegen. Für die Online-Erhebung des Insa-Meinungstrends wurden rund 2000 Menschen befragt.

AFP /SPD und Union in Umfragen

AFP /SPD und Union in Umfragen