Polen führt Gaspreisbremse für Verbraucher ein

Laut einem am Mittwoch von Präsident Andrzej Duda unterzeichneten Gesetz werden die Gaspreise für polnische Privathaushalte auf 43 Euro pro Megawattstunde (MWh) gedeckelt, um die Bevölkerung besser vor steigenden Energiekosten zu schützen.

EURACTIV.pl
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Haushalte, Wohngemeinschaften, Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Sozialhilfe, Schulen und Universitäten, Kindergärten und sogar Kirchen und Nichtregierungsorganisationen ohne Einkommensgrenze werden von der Obergrenze profitieren - Unternehmen jedoch nicht. [Shutterstock/Vova Shevchuk]

Laut einem am Mittwoch von Präsident Andrzej Duda unterzeichneten Gesetz werden die Gaspreise für polnische Privathaushalte auf 43 Euro pro Megawattstunde (MWh) gedeckelt, um die Bevölkerung besser vor steigenden Energiekosten zu schützen.

Haushalte, Wohngemeinschaften, Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Sozialhilfe, Schulen und Universitäten, Kindergärten und sogar Kirchen und Nichtregierungsorganisationen werden von der Obergrenze profitieren – Unternehmen jedoch nicht.

„Das Gesetz zielt darauf ab, den Anstieg der Gaspreise für die schwächsten Kund:innen weiter zu minimieren und die Energieversorgungssicherheit des Staates zu erhöhen“, erklärte das Präsidialamt in einer Mitteilung.

Verbraucher:innen mit geringem Einkommen, die Gas zu Heizzwecken verwenden, haben außerdem Anspruch auf eine Rückerstattung der Mehrwertsteuer, des sogenannten „Gaszuschlags.“

Auf die Frage, warum die Unternehmen ausgenommen wurden, sagte der stellvertretende Finanzminister Artur Soboń, es wäre „zu weitreichend“, wenn die Obergrenze auch für sie gelten würde.