Sloweniens Anbindung an den Flugverkehr bleibt mangelhaft

Die Pläne der Regierung, die schlechte Luftverkehrsanbindung des Landes zu verbessern, haben einen holprigen Start hingelegt.

sta.si
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Luxair und To Montenegro haben ihre Angebote innerhalb der letzte Woche abgelaufenen Frist eingereicht, teilte das Infrastrukturministerium am Montag mit. [Shutterstock/RoxTravels]

Die Pläne der Regierung, die schlechte Luftverkehrsanbindung des Landes zu verbessern, haben einen holprigen Start hingelegt.  Bisher haben nur die luxemburgischen und montenegrinischen Fluggesellschaften Interesse bekundet.

Luxair und To Montenegro haben ihre Angebote innerhalb der letzte Woche abgelaufenen Frist eingereicht, teilte das Infrastrukturministerium am Montag mit.

Die endgültige Entscheidung darüber, ob die Bieter die Zulassungskriterien erfüllen, wird nach der Prüfung ihrer Angebote durch eine Regierungskommission bekannt gegeben.

Im Rahmen des Programms zur Verbesserung der Luftverkehrsanbindung Sloweniens sollen in diesem Jahr zwei weitere Ausschreibungen veröffentlicht werden, eine im Juli und eine im November.

Die Regierung hat für das Programm 5,6 Millionen Euro pro Jahr über drei Jahre bereitgestellt.

Fluggesellschaften können Zuschüsse für neue Passagierflugverbindungen beantragen, die 50 Prozent der Flughafengebühren an den drei internationalen Flughäfen Sloweniens abdecken.

Ähnliche Programme bestehen unter anderem in den Vereinigten Staaten, wo der Staat die Kosten für die Anbindung von kleineren Städten bezuschusst.

Die Regelung gilt vorrangig für Brüssel, Skopje, Prag, Berlin, Wien, Kopenhagen, Athen, Madrid, Amsterdam und Helsinki.

Rom, Stockholm, Oslo, Barcelona, Lissabon, Pristina und Paris wurden als zweitrangige Ziele festgelegt.

Wenn nach der zweiten Runde noch Mittel übrig sind, werden Subventionen für Strecken im gesamten gemeinsamen europäischen Luftverkehrsraum zur Verfügung gestellt.