Verbesserung der Solidaritätskorridore: EU-Kommission besucht Rumänien

Ein Expertenteam der EU-Kommission besucht Rumänien, um Verbesserungen für die sogenannten „Solidaritätskorridore" zu finden. Währenddessen arbeitet die USA mit Rumänien und Moldawien zusammen, um Getreideexporte alternativ über die Donau zu leiten.

EURACTIV.ro
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Im Rahmen der Aktivitäten der Plattform wird ein Expertenteam der Kommission unter der Leitung von Michael Hager, dem Stabschef des Exekutivvizepräsidenten Valdis Dombrovskis, die rumänischen Städte Constanța und Galaţi besuchen, um Möglichkeiten zur Erhöhung der Kapazität des Donaukorridors zu diskutieren, teilte die Kommission am Donnerstag (31. August) mit. [Shutterstock/Halfpoint]

Ein Expertenteam der EU-Kommission besucht Rumänien, um Verbesserungen für die sogenannten „Solidaritätskorridore“ zu finden. Währenddessen arbeitet die USA mit Rumänien und Moldawien zusammen, um Getreideexporte alternativ über die Donau zu leiten.

Die EU-Kommission hat eine gemeinsame Koordinierungsplattform für ukrainische Exporte eingerichtet, um praktische Lösungen zur Beseitigung von Engpässen und zur Beschleunigung des Verkehrs zu finden. Dies soll der Ukraine helfen, Getreide über die EU als Alternative zu den Schwarzmeerhäfen exportieren kann, nachdem Russland aus der Schwarzmeer-Getreide-Initiative ausgestiegen ist und den Transport im Schwarzen Meer bedroht.

Im Rahmen der Aktivitäten der Plattform wird ein Expertenteam der Kommission unter der Leitung von Michael Hager, dem Stabschef des Exekutivvizepräsidenten Valdis Dombrovskis, die rumänischen Städte Constanța und Galaţi besuchen, um Möglichkeiten zur Erhöhung der Kapazität des Donaukorridors zu diskutieren, teilte die Kommission am Donnerstag (31. August) mit. Hierbei stehen insbesondere die Donauhäfen, die Häfen von Constanța und der Sulina-Kanal im Fokus.

Ziel des Besuchs ist es, die Unterstützung der EU für Rumänien zu demonstrieren und gleichzeitig die laufenden Bemühungen der Behörden und Interessengruppen in diesem komplexen Vorhaben zu würdigen.

Die Verbesserung des ukrainischen Getreidetransits ist auch für die USA von Interesse, die mit Rumänien und Moldawien zusammenarbeiten, um die Getreideexporte der Ukraine über die Donau zu steigern, wie ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums am Mittwoch sagte.

„Wir sind bestrebt, alternative Routen zu unterstützen: Das ist vor allem die Donauroute. Diese Route […] verläuft innerhalb der NATO-Hoheitsgewässer. Sie ist also für uns sehr attraktiv, weil sie in einem sichereren Korridor verläuft“, sagte der Beamte, der anonym bleiben wollte, gegenüber Reportern.

In den kommenden Wochen werde es ein Treffen mit den Rumänien und Moldawien geben, um zu besprechen, wie die Donaustrecke optimal genutzt werden könne, sagte der Beamte.

Letzten Monat setzte Russland seine Teilnahme an der Schwarzmeer-Getreide-Initiative aus, einer von den Vereinten Nationen unterstützten Vereinbarung, die im vergangenen Jahr den sicheren Transport von 32 Millionen Tonnen ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer ermöglichte.

[Bearbeitet von Kjeld Neubert]