Beste Fahrbedingungen in westeuropäischen Ländern laut Studie
Die Schweiz, die Niederlande und Belgien sind die Länder, in denen man am besten Auto fahren kann, so das Ergebnis einer Studie der International Drivers Association.
Im Mittelpunkt der Studie standen verschiedene Faktoren, darunter der Preis pro Liter Benzin, die Anzahl der Autos pro 1.000 Einwohner, die Zahl der Verkehrstoten und die Dichte des Straßennetzes. Insgesamt wurden 33 Länder in ganz Europa in dieser Studie analysiert.
Belgien belegte den dritten Platz und erreichte mit 388 Straßenkilometern pro 100 Quadratkilometern den höchsten Wert in Europa für sein dichtes Straßennetz. Außerdem kommen auf 1.000 Einwohner nur 590 Autos, so dass das Land in diesem Bereich besser abschneidet, was auf ein nicht überlastetes Straßennetz hinweist.
Mit nur 1,71 Verkehrstoten pro 100.000 Einwohnern, 604 Autos pro 1.000 Einwohnern und der dritthöchsten Straßenqualität in Europa wurde die Schweiz als das Land mit der besten Verkehrssicherheit bewertet.
Den zweiten Platz belegen die Niederlande mit 2,83 Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner und der besten Straßenqualität in Europa.
Die Zahlen zur Straßenqualität stammen aus Daten des Weltwirtschaftsforums aus dem Jahr 2019, so dass die Zahlen heute anders aussehen könnten.
Außerdem stammen die Benzinpreise in der Studie von Globalpetrolprices, aber es ist unklar, welche Zahlen genau für diese Studie verwendet wurden.
Weitere Länder, die es in die Top Ten geschafft haben, sind Dänemark, Deutschland, Schweden, Spanien, Zypern, Österreich und Frankreich.
Was die Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit in der EU betrifft, so hat das Europäische Parlament im Oktober 2021 Vorschriften für die Kfz-Versicherung zum besseren Schutz der Opfer von Verkehrsunfällen verabschiedet. Diese Vorschriften sollen sicherstellen, dass die Bürger:innen in der EU bei Unfällen und bei der Versicherung ihrer Fahrzeuge besser geschützt und gleich behandelt werden. Die neuen Vorschriften müssen noch vom Rat verabschiedet werden, dann haben die Mitgliedstaaten zwei Jahre Zeit, sie umzusetzen.
Im selben Monat nahmen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments eine Entschließung zum EU-Rahmen für die Straßenverkehrssicherheit an. Robuste Maßnahmen zur Straßenverkehrssicherheit, wie zum Beispiel eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h und Nulltoleranz für das Fahren unter Alkoholeinfluss, sind nach Ansicht der Abgeordneten der Weg, um bis 2050 keine Verkehrstoten mehr auf den Straßen der EU zu haben.