Aufbau Süd: Rösler lädt zum Investitionsgipfel

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler will deutsche Unternehmen für Investitionen in Griechenland begeistern. Heute berät er mit 20 Wirtschaftsverbänden, welche Potenziale und Hürden es beim Aufbau Süd gibt.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (im Bild während eines ARD-Interviews) will deutsche Unternehmen für eine „umfassende Strategie für Wachstum und Investitionen in Griechenland“ gewinnen. Foto: dpa
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (im Bild während eines ARD-Interviews) will deutsche Unternehmen für eine "umfassende Strategie für Wachstum und Investitionen in Griechenland" gewinnen. Foto: dpa

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler will deutsche Unternehmen für Investitionen in Griechenland begeistern. Heute berät er mit 20 Wirtschaftsverbänden, welche Potenziale und Hürden es beim Aufbau Süd gibt.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat zum "Investitionsgipfel" geladen: 20 Wirtschaftsverbände wollen ausloten, wie sie am Aufbau Süd mitverdienen können. Rösler hatte vor wenigen Tagen ein Eckpunktepapier für eine "Wachstums- und Investitionsoffensive für Griechenland" vorgelegt. Darin werden Ansätze aufgelistet, wie die Bedingungen für Investitionen in Griechenland verbessert werden können.

"Wir brauchen solide Verwaltungsstrukturen, in die man überhaupt investieren kann, wir haben einen sehr undurchschaubaren Gesetzesdschungel in Griechenland selber, den gilt es, schnellstmöglich zu lichten. Da kann unsere hervorragende auch deutsche Verwaltung mit Sicherheit helfen", sagte Rösler heute im Deutschlandfunk.

Neben der Förderung einer Mittelstandsstruktur in Griechenland will Rösler auch deutschen Großkonzernen den Weg nach Griechenland ebnen. "Wir brauchen auch Investoren, die bereit sind, in große Projekte wie Telekommunikation, Infrastruktur, aber auch erneuerbare Energien oder Abfallwirtschaft zu investieren", sagte Rösler.

Beschluss zu Griechenland

Beim Euro-Krisengipfel wurde vergangene Woche ein zweites Rettungspaket Griechenland beschlossen. (EURACTIV.de vom 22. Juli 2011) Die Euro-Länder haben dabei neue Finanzhilfen und verbesserte Zinskonditionen beschlossen und eine "umfassende Strategie für Wachstum und Investitionen in Griechenland" gefordert.

Nachfolgend ein Video von EUX.TV zu den Kosten der Griechenland-Rettung.

EURACTIV/rtr/mka

Links

Rat: Erklärung der Staats- und Regierungschefs des Euro-Währungsgebiets und der EU-Organe (22. Juli 2011)

BMWI: Eckpunkte einer Investitions- und Wachstumsoffensive für Griechenland (22. Juli 2011)

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