Berufsbildung soll Arbeitnehmermobilität fördern [DE]

Die neuen Ziele der EU in der beruflichen Bildung sind darauf ausgerichtet, Mobilitätshindernisse in diesem Bereich abzubauen, um bis 2010 einen gemeinsamen europäischen Raum für Berufsbildung zu schaffen. 

Die neuen Ziele der EU in der beruflichen Bildung sind darauf ausgerichtet, Mobilitätshindernisse in diesem Bereich abzubauen, um bis 2010 einen gemeinsamen europäischen Raum für Berufsbildung zu schaffen. 

Die zweite Sitzung der Bildungsminister, der Kommission und der Sozialpartner fand in Helsinki am 4. und 5. Dezember 2006 statt und ging der Frage nach, wie man den Vergleich von Berufsbildungsabschlüssen in der EU erleichtern und Mobilitätshindernisse abbauen könnte, um zu ermöglichen, dass Bürger in allen EU-Mitgliedstaaten Berufsabschlüsse erwerben können und diese auch in allen anerkannt werden. Diese Maßnahmen sollen die Arbeitnehmermobilität in Europa stärken.

Auf der Sitzung wurde ein Kommuniqué über die verstärkte europäische Zusammenarbeit in der Berufsbildung  verabschiedet, das die gemeinsamen Ziele der Mitgliedstaaten für die Berufsbildung in den nächsten zwei Jahren festlegt. Das Kommuniqué fordert „einen stärker fokussierten Ansatz mit einer begrenzten Zahl prioritärer Bereiche und klarer Zielsetzungen“. 

Die neuen Prioritäten unterstreichen die Notwendigkeit, die Attraktivität und die Qualität der Berufsbildung zu steigern und die Entwicklung gemeinsamer europäischer Instrumente ständig voranzutreiben, um den „Weg zu einem europäischen Raum der beruflichen Bildung zu ebnen und die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Arbeitsmarktes zu fördern“. Diese Ziele sollen planmäßig bis 2010 erreicht werden.  

Die neuen Prioritäten betonen ebenfalls die Wichtigkeit des wechselseitigen Lernens und die Beteiligung aller Akteure am Kopenhagen-Prozess, insbesondere die der Sozialpartner, der Branchenverbände und der Anbieter beruflicher Bildungsmaßnahmen.