Europa muss “grüne Revolution” anführen [DE]

Die EU wird Milliarden in grüne Technologien investieren und dabei eine Reihe Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) anwenden, sagte Janez Poto?nik, EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung EURACTIV Slowakei in einem Interview. Um eine vollständige Version des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte  hier .

Die EU wird Milliarden in grüne Technologien investieren und dabei eine Reihe Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) anwenden, sagte Janez Poto?nik, EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung EURACTIV Slowakei in einem Interview.
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Poto?nik sagte, dass saubere Technologien, Biotechnologie und Nanotechnologie so wichtig für die Wirtschaft seien wie IKT während der Neunziger Jahre. 

Die EU dürfe diese Gelegenheit nicht verpassen. Man müsse der Vorreiter der Dritten Industriellen Revolution, der Grünen Revolution werden, so Poto?nik.

Letzte Woche traf er sich mit Wirtschaftschefs in Brüssel und stimmte zu, dass eine Reihe von „Intelligenten Investitionen“ nötig seien, die durch öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) finanziert werden müssten, unerlässlich für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von europäischen Unternehmen seien. 

1,2 Milliarden Euro werden für Forschung und Entwicklung als Teil des Programms „Factories for the Future“ bereitgestellt; eine Milliarde Euro für die Forschung um energieeffizientere Gebäude zu schaffen und die viel gepriesene „Green Car Initiative“ wird mehr als 5 Milliarden Euro erhalten (EURACTIV vom 26. Januar 2009). 

Die ersten Ausschreibungen für Forschungsprojekte, die an diese ÖPPs geknüpft sind, werden für Juli 2009 erwartet. Die Kommission möchte die ersten Projekte bis Frühling 2010 auf den Weg bringen. 

Der Kommissar sagte, dass man mit Unterstützung des Privatsektors die Geschwindigkeit und Effizienz zur Entwicklung der nachhaltigen Technologien erhöhen könne. Er sagte ebenfalls, dass öffentliche Behörden dabei helfen könnten, Strategien für Forschungsprioritäten zu erarbeiten, die Unternehmen dann verfolgen könnten. 

Technologien mit geringem CO2-Verbrauch repräsentieren einen wichtigen Markt für die Zukunft und sollten Jobs und nachhaltiges Wachstum schaffen. Wenn europäische Unternehmen es schafften, die Vorreiter in bei „Intelligenten Technologien“ zu werden, die den Klimawandel und Energiefragen angehen, werden sie auch die ersten sein, die aus den neuen Entwicklungen Profit schlagen können, so Poto?nik.

Er fügte hinzu, dass die Investitionen Europa attraktiver für Geldgeber und Forscher machen würden.