Finnische Opposition durch Unterstützung der NATO-Bewerbung gestärkt
Die liberal-konservative Nationale Sammlungspartei, die sich seit 20 Jahren vehement für die NATO-Mitgliedschaft einsetzt und derzeit in der Opposition ist, hat ihren Vorsprung in einer neuen Meinungsumfrage gehalten und ausgebaut.
Die liberal-konservative Nationale Sammlungspartei, die sich seit 20 Jahren vehement für die NATO-Mitgliedschaft einsetzt und derzeit in der Opposition ist, hat ihren Vorsprung in einer neuen Meinungsumfrage gehalten und ausgebaut.
Die Sammlungspartei liegt derzeit bei 24,1 Prozent der Stimmen, wie eine neue, von der Zeitung Helsingin Sanomat in Auftrag gegebene und am Mittwoch (18. Mai) veröffentlichte Umfrage ergab.
Der Abstand zwischen der Partei und der Sozialdemokratischen Partei – die mit 18,7 Prozent an zweiter Stelle liegt – hat sich vergrößert.
Die Sozialdemokraten haben 0,8 Prozent verloren, obwohl ihre Parteivorsitzende und Ministerpräsidentin Sanna Marin eine scharfe Kritikerin Russlands ist und ihre Partei in Richtung NATO-Mitgliedschaft lenkt.
Die nationalistische Basisfinnen stieg derweil auf 15,4 Prozent.
Parteimitglied Jussi Halla-aho wurde kürzlich zum Vorsitzenden des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Parlaments ernannt und hat sich als Befürworter einer NATO-Mitgliedschaft ausgesprochen.
Die Basisfinnen sind auch zu einem Sprachrohr für diejenigen geworden, die sich über die steigenden Kraftstoff- und Energiepreise beschweren.
Die nächsten Parlamentswahlen finden im April 2023 statt.