G8 verspricht Nachhaltigkeit in Nahrungsmittelsicherheit [DE]

Das allererste Treffen zwischen den Landwirtschaftsministern der acht größten Industrienationen (G8) forderte mehr öffentliche und private Investitionen in nachhaltige Landwirtschaft, um die Nahrungsmittelproduktion zu erhöhen und die globale Nahrungsmittelsicherheit zu garantieren. 

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Das allererste Treffen zwischen den Landwirtschaftsministern der acht größten Industrienationen (G8) forderte mehr öffentliche und private Investitionen in nachhaltige Landwirtschaft, um die Nahrungsmittelproduktion zu erhöhen und die globale Nahrungsmittelsicherheit zu garantieren. 

Die G8 Umweltminister forderten gestern (20. April) verstärkten Anbau von Nahrungsmitteln, um die Hungernden der Welt zu füttern, da es im Kampf gegen die Armut und Probleme im Ausgleich zwischen Nahrungsmittelangebot und -nachfrage keinen Forschritt gegeben hatte.

Ein globales Versprechen den Hunger in der Welt für Millionen zu bessern, wurde durch die Finanzkrise noch verschlimmert und die Ängste um die

Nahrungsmittelsicherheit werden wahrscheinlich, aufgrund der Preisinstabilität und einer empfindlichen Balance zwischen Angebot und Nachfrage, weiterhin bestehen.  
Sie sagten, dass die öffentlichen und privaten Investitionen in nachhaltige Landwirtschaft und ländliche Entwicklung verstärkt werden müssten und forderten verbesserte Unterstützung in Form von Invesitionen in Agrawissenschaften, Forschung, Technologie, Bildung, Ausweitungsdienste und Innovation.

Protektionismus

Die Minister beklagten den „Nahrungsmittelprotektionismus“ der von reichen Ländern und armen Ländern gleich, in Form von Exportverboten und Importgebühren in der Landwirtschaft ausgeübt wird und betonten die Wichtigkeit eines regelbasierten internationalen Systems für landwirtschaftlichen Handel.

Internationale Organisationen, sowie das Welternährungsprogramm haben zu Maßregelung in der Beschneidung von Exporten aufgerufen und die Exportverbote durch Länder die von steigenden Preisen betroffen waren kritisiert, von welchen sie sagen, sie würden den Bestreben, den ärmsten der Welt Nahrung zu geben, schaden.

Während reichere Länder darauf erpicht sind ihre Märkte zu schützen –  Russland, der größte Importeur von US-Hühnern zielt z.B. darauf ab, sich in zwei Jahren im Bezug auf Geflügel und Schwein von Importen unabhängig zu machen – reagierten viele ärmere Länder auf die Preisspitzen von 2008 mit Exportverboten auf Grundnahrungsmittel wie Reis und Weizen. 

Preisschwankungen

Jedoch benötigen Landwirte Schutz vor negativen Handelverzerrungen und die Möglichkeit nahrhaftere Lebensmittel zu produzieren, sagten die Minister und riefen dazu auf, Faktoren die Preisschwankungen auf dem Konsumgütermarkt verursachen und Spekulationsgeschäfte mit Nahrungsmitteln stärker zu überwachen. 

Es solle Überwachungen und weitere Analysen der Faktoren geben, die die Preisschwankungen auf den Konsumgütermärkten beeinflussen, besonders Spekulationsgeschäfte, so die Erklärung der G8 Landwirtschaftsminister.

Man unterstreiche die Wichtigkeit eines regelbasierten internationalen Handelssystems für den landwirtschaftlichen Handel und wünsche die Rolle gut funktionierender Märkte zu unterstützen, um die Nahrungsmittelsicherheit zu verbessern, so die Erklärung weiter. Die Minister sagten auch, dass erneuerbare Energieproduktion aus Biomasse verstärkt werden sollte und riefen nach Richtlinien, die einen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Kommerzialisierung der Biokraftstoffe der zweiten Generation legen. 

Globaler Getreidebestand

Man fordere die entsprechenden internationalen Organisationen dazu auf, zu überprüfen ob ein System von Lagerbeständen darin effektiv sein könnte, mit humanitären Notfällen fertig zu werden oder als Maßnahme zur Begrenzung von Preisschwankungen fungieren könnte, so der Bericht weiter.

Im Licht dieser Ergebnisse werde überprüft werden, ob weitere Schritte in Betracht gezogen werden sollten und ob ein Beratungsprozess eingerichtet werden solle, so das Dokument.