Gaspipeline zwischen Rumänien und Moldau wird weiter ausgebaut
Die Regierungen Rumäniens und der Republik Moldau haben ein Abkommen über die Verbindung der Erdgas- und Stromnetze zwischen den beiden Ländern unterzeichnet, das die Erweiterung der Arbeiten an der Iasi-Ungheni-Chisinau-Gaspipeline vorsieht.
Die Regierungen Rumäniens und der Republik Moldau haben ein Abkommen über die Verbindung der Erdgas- und Stromnetze zwischen den beiden Ländern unterzeichnet, das die Erweiterung der Arbeiten an der Iasi-Ungheni-Chisinau-Gaspipeline vorsieht.
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten soll sich auf konkrete Projekte in den Bereichen Erdgas und Energie konzentrieren.
Im Bereich Erdgas sollen ergänzende Arbeiten zur Verbindung Iasi – Ungheni – Chisinau durchgeführt und die Arbeiten an der Gasleitung durch den Bau einer Gastransportleitung erweitert werden.
Im Elektrizitätsbereich sollen die Stromnetze zwischen den beiden Ländern durch Investitionen von strategischer Bedeutung miteinander verbunden werden.
„Wir können nicht über den Wiederaufbau der Ukraine sprechen, ohne über den Wiederaufbau der Republik Moldau zu sprechen“, sagte der Vorsitzende der Abgeordnetenkammer Marcel Ciolacu am Donnerstag (18. Mai) auf dem Sicherheitsforum für das Schwarze Meer und den Balkan.
Die Premierminister Nicolae Ciucă und Dorin Recean sprachen auf dem Forum über die Prioritäten zur Gewährleistung der regionalen Sicherheit und Stabilität. Sie betonten die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit im aktuellen Sicherheitskontext zu intensivieren, um die Auswirkungen der Krise im Energie- und Wirtschaftsbereich zum Wohle der Bürger zu mindern.
Der Energiesektor der Republik Moldau ist in hohem Maße von Strom- und Gaseinfuhren abhängig. Rumänien hatte im Dezember letzten Jahres begonnen, begrenzte Mengen Erdgas nach Moldawien zu transportieren.