IWF: Unternehmen sollen sich auf Vogelgrippe Pandemie vorbereiten [DE]

Der Ausbruch einer möglichen Vogelgrippe Pandemie könnte zu längeren Fehlzeiten am Arbeitsplatz führen.  Der Internationale Währungsfond (IWF) fordert Unternehmen daher auf diese Möglichkeit in ihren Kontinuitätspläne mit einzubeziehen. 

Der Ausbruch einer möglichen Vogelgrippe Pandemie könnte zu längeren Fehlzeiten am Arbeitsplatz führen.  Der Internationale Währungsfond (IWF) fordert Unternehmen daher auf diese Möglichkeit in ihren Kontinuitätspläne mit einzubeziehen. 

In einem Bericht der Arbeitsgruppe „Vogelgrippe“ des Internationalen Währungsfond heißt es, dass auch wenn Finanzinstitute, Zentralbanken und Behörden Pläne zum Schutz ihrer nationalen Finanzsysteme im Falle eines Zusammenbruchs der notwendigen Infrastruktur aufgrund eines terroristischen Anschlags oder einer Naturkatastrophe entwickelt haben, fehlt vielen Staaten dennoch ein Business-Kontinuitätsplan, welcher Risken, wie z.B. längere Fehlzeiten am Arbeitsplatz aufgrund einer Pandemie einkalkuliert.

„Hohe Fehlzeiten ohne einen entsprechenden Business-Kontinuitätsplan könnten zu Störungen bei wichtigen Funktionen und Dienstleistungen im Finanzsektor führen.  Dies schließt den Zahlungsverkehr, das Handels- und Abwicklungssystem ein“, heißt es in dem Bericht.  Es wird davon ausgegangen, dass die wirtschaftliche Aktivität vorübergehend einbrechen, sich anschließend aber schnell wieder stabilisieren würde.  Der IWF soll nun Elemente guter Business-Kontinuitätspläne für den Fall einer Pandemie sammeln und bekannt machen.

Bezüglich der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Vogelgrippe haben ungarische Behörden am 14. März 2006 bekannt gegeben, dass das Labor des Pharmazieunternehmens Omnivest einen Impfstoff zum Schutz des Menschen vor dem tödlichen Vogelgrippevirus H5N1 entwickelt hat.