Juncker sagt Treffen mit mazedonischem Ministerpräsidenten ab
Am Donnerstag wollte sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel mit dem mazedonischen Ministerpräsidenten Nikola Gruevski treffen. Doch das Treffen wird nicht stattfinden. EURACTIV Brüssel berichtet.
Am Donnerstag wollte sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel mit dem mazedonischen Ministerpräsidenten Nikola Gruevski treffen. Doch das Treffen wird nicht stattfinden. EURACTIV Brüssel berichtet.
Das Treffen Jean-Claude Junckers mit Nikola Gruevski wurde am 20. Februar im Kommissionskalender veröffentlicht. Die stellvertretende Juncker-Sprecherin Mina Andreeva begründete die Absage am Montag: „Wegen der sich vor Ort entwickelnden Situation ist man übereingekommen, dass es sich nicht opportun ist, das Treffen jetzt abzuhalten.“
Die Situation in Mazedonien bleibt angespannt. Oppositionsführer Zoran Zaev veröffentlichte am vorvergangenen Sonntag Tonbänder, die seiner Meinung nach die die totale Regierungskontrolle über die Gerichtsbarkeit des Landes zeigen.
Die Behörden werfen Zaev ihrerseits vor, mit einem ausländischen Geheimdienst den Sturz der Regierung vorzubereiten. Zaev bestreitet das.