Nach EHEC: Wie geht Europa mit seinen Böden um?

Das europapolitische Portal EURACTIV.de veranstaltet einen Stakeholder-Workshop zu einem hochaktuellen Verbraucherschutzthema, zu dem wir Sie gerne einladen: "Nach EHEC: Wie geht Europa mit seinen Böden um? Cadmium und andere 'Zeitbomben' im Dünger, im Acker und auf dem Teller".

Besonders Vegetarier und Kinder nehmen zu viel Cadmium auf, das der Körper nie mehr abbaut. Foto: dpa
Besonders Vegetarier und Kinder nehmen zu viel Cadmium auf, das der Körper nie mehr abbaut. Foto: dpa

Das europapolitische Portal EURACTIV.de veranstaltet einen Stakeholder-Workshop zu einem hochaktuellen Verbraucherschutzthema, zu dem wir Sie gerne einladen: „Nach EHEC: Wie geht Europa mit seinen Böden um? Cadmium und andere ‚Zeitbomben‘ im Dünger, im Acker und auf dem Teller“.

Wie geht Europa mit seinen Böden um, auf denen Gemüse und Getreide zur Produktion von Lebensmitteln heranwachsen? Die immer weiter getriebene Steigerung der Erträge geht auf Kosten der Böden – einer nicht beliebig erneuerbaren Ressource. Mineraldünger und Klärschlämme steigern nicht nur die Erträge auf den Feldern Europas, sie bringen auch Cadmium und andere toxische Schwermetalle ins Erdreich und über die Nahrungskette in den Menschen.

Wie bei EHEC sind vor allem Vegetarier betroffen. Die Belastung ließe sich erheblich reduzieren. Aber es gibt noch immer keine EU-weiten strengen Grenzwerte für Cadmium in Düngemitteln, obwohl bereits 2003 darüber verhandelt wurde. Und die von der EU-Kommission schon im Jahr 2009 empfohlene drastische Senkung des Cadmium-Grenzwertes in Lebensmitteln ist bis heute nicht erfolgt.

Der EURACTIV.de-Workshop mit dem Titel

"Nach EHEC: Wie geht Europa mit seinen Böden um? Cadmium und andere ‚Zeitbomben‘ im Dünger, im Acker und auf dem Teller"

findet am Mittwoch, dem 13. Juli 2011, von 10:00 bis 11:30 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz (Raum 0107) statt. Adresse: Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin.

Mehrere Experten werden mit kurzen Impulsreferaten in eine rege Diskussion mit Ihnen treten, unter ihnen:                               

Dr. Frank Glante, Umweltbundesamt (Bodenzustand, Bodenmonitoring)

Prof. Dr. Martin Kaupenjohann, Institut für Ökologie (FG Bodenkunde) der TU Berlin

Alexander Knebel, stv. Chefredakteur Agra-Europe (AgE)

Moderation: Michael Kaczmarek, Redakteur EURACTIV.de

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um eine konzentrierte Diskussion zu ermöglichen. Eingeladen werden Vertreter von Politik, Think Tanks, Interessenverbänden, Stiftungen, NGOs, Medien und Unternehmen und somit alle User von EURACTIV.de.

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 12. Juli 2011 per E-Mail an Frau Khanh Wisniewska (n.wisniewska@euractiv.de), Tel. 030 – 2060 5151, Fax 030 – 2060 5152.

Link zum Thema auf EURACTIV.de

EU soll Schwermetalle in Böden reduzieren (6. Mai 2011)