NATO-Partner drängen Griechenland zur Abgabe von Kampfjets an Ukraine

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Griechenland bereits Schützenpanzer, Raketen, Gewehre sowie Ausbilder für F-16-Piloten bereitgestellt.

EURACTIV.com
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Die NATO – allen voran die USA und Frankreich – drängt Athen laut der griechischen Zeitung Kathimerini, einen Teilbestand seiner 24 Mirage-2000-5-Kampfjets zu verkaufen, damit sie an die Ukraine weitergegeben werden können.

Bei solchen Weiterverkäufen treten in der Regel führende NATO-Staaten wie die USA, Frankreich und Deutschland als Vermittler auf. Zudem fungiere Tschechien dem Bericht zufolge als logistisches Drehkreuz, während Estland seine Bereitschaft signalisiert habe, den Transfer zu erleichtern.

Trotz des wachsenden Drucks bleibe Athen nach Angaben diplomatischer Kreise, die von Kathimerini zitiert werden, bei seiner ablehnenden Haltung. Griechenland wolle demnach nicht riskieren, dass hochentwickelte Militärtechnik in einer direkten Konfrontation mit Russland eingesetzt wird.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Griechenland bereits Schützenpanzer, Raketen, Gewehre sowie Ausbilder für F-16-Piloten bereitgestellt. Forderungen Kyjiws nach Patriot- oder S-300-Luftabwehrsystemen hat Athen jedoch abgelehnt.

Zudem erklärte Regierungssprecher Pavlos Marinakis jüngst, Griechenland werde im Rahmen möglicher künftiger europäischer Sicherheitsgarantien keine Truppen in die Ukraine entsenden.

(cp, jl)