Niederlande stellen Ermittlungen gegen russische Oligarchen ein

Die niederländische Staatsanwaltschaft (OM) stellt alle Ermittlungen gegen russische Oligarchen wegen Geldwäsche in den Niederlanden ein. Sie befürchten politische Auseinandersetzungen mit Moskau, berichtet NRC.

EURACTIV.com
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Der Steuerliche Informations- und Ermittlungsdienst (FIOD) bemüht sich seit 2001, die von russischen Oligarch:innen in den Niederlanden angewandten Methoden der Geldwäsche zu untersuchen. [[Shutterstock/Jarretera]]

Die niederländische Staatsanwaltschaft (OM) stellt alle Ermittlungen gegen russische Oligarchen wegen Geldwäsche in den Niederlanden ein. Sie befürchten politische Auseinandersetzungen mit Moskau, berichtet NRC.

Die Ermittlungen zur Geldwäsche gingen dem Verdacht nach, mehrere russische Oligarch:innen wie Michail Chodorkowski oder Boris Beresowski könnten ihr Vermögen mithilfe von Unternehmen in den Niederlanden in Steuerparadiese verschoben haben, berichtet NL Times.

Der Steuerliche Informations- und Ermittlungsdienst (FIOD) bemüht sich seit 2001, die von russischen Oligarch:innen in den Niederlanden angewandten Methoden der Geldwäsche zu untersuchen.

Die Ermittlungen ergaben, dass mehrere bekannte Oligarch:innen ihr Vermögen über ein Treuhandbüro in Hoofddorp in Steuerparadiese brachten.

Die Nachforschungen wurden nun jedoch eingestellt, da die niederländische Regierung nicht in einen politischen Streit mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verwickelt werden wollte, berichtete NRC.