Niederlande wollen Handelsbeziehungen mit Japan, Südkorea vertiefen
Den Haag will die Handelsbeziehungen mit den asiatischen Mächten stärken. Um den Handel mit Südkorea und Japan zu intensivieren, reist die niederländische Handelsministerin samt einer Delegation an. Der Fokus liegt dabei auf Wasserstoff- und Batterietechnologien.
Im Rahmen einer Handelsreise wird die niederländische Ministerin für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit, Liesje Schreinemacher, Südkorea und Japan besuchen, um die Handelsbeziehungen in Bereichen wie Wasserstoff- und Batterietechnologie zu fördern.
Den Haag will die Handelsbeziehungen mit den asiatischen Mächten stärken. Um den Handel mit Südkorea und Japan zu intensivieren, reist die niederländische Handelsministerin samt einer Delegation an. Der Fokus liegt dabei auf Wasserstoff- und Batterietechnologien.
Die EU versucht derzeit, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen, bei dem Wasserstoff eine wichtige Rolle spielt. In den letzten zehn Jahren gehörte die EU neben Japan und Südkorea zur Weltspitze bei der Anmeldung von Patenten im Bereich Wasserstoff.
„Die Niederlande haben gute wirtschaftliche Beziehungen zu Südkorea und Japan. Ich halte es für wichtig, die Beziehungen zu diesen gleichgesinnten Partnern weiter zu stärken“, erklärte Schreinemacher im Vorfeld der Handelsmission.
Begleitet wurde Schreinemacher von 72 Vertretern aus 47 Unternehmen, die vor allem in den Bereichen Wasserstoff, Batterietechnik, Windkraft und Gewächshausanbau tätig sind.
„Mit der Handelsmission helfen wir niederländischen Unternehmen, Kontakte zu knüpfen und Chancen zu nutzen,“ so die Ministerin auf dem Weg in die Hightech-Länder.
Die Unternehmen hoffen dabei, von der Energiewende in Japan und Südkorea zu profitieren.
„Vom Bau von Stromtankstellen und Offshore-Windkraftanlagen […] [b]is hin zum nachhaltigen Unterglasanbau und dem Einsatz von grünem Wasserstoff. Der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft sowohl in Japan als auch in Südkorea bietet enorme Chancen für niederländische Unternehmer“, sagte Ingrid Thijssen, Vorsitzende des niederländischen Arbeitgeberverbands VNO-NCW und Leiterin der Wirtschaftsmission.
„Schließlich werden gerade niederländische Unternehmen weltweit für ihr nachhaltiges Know-how gelobt. Deshalb finde ich es fantastisch, dass wir mit einer so guten Mischung aus innovativen Unternehmen nach Japan und Südkorea reisen“, fügte sie hinzu.
Die Delegation wird die Messen Interbattery und EV Trend in Seoul sowie die World Smart Energy Week in Tokio besuchen.
Die Reise findet nur wenige Monate nach der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft zwischen den Niederlanden und Südkorea statt, deren Ziel es ist, die gemeinsame Zusammenarbeit unter anderem auf dem Gebiet der Halbleiter zu intensivieren.
Erst vor einer Woche kündigte Schreinemacher an, dass die niederländische Regierung Exportkontrollen für Chiptechnologien einführen werde, die für den chinesischen Markt bestimmt sind, und baute damit auf einer im Januar zwischen den Niederlanden, Japan und den USA getroffenen Vereinbarung auf.