Österreich startet Pilotprojekt für "Green Jobs" für Langzeitarbeitslose

Während sich der österreichische Arbeitsmarkt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholt, und anhand der Anzahl von Langzeitarbeitslosen wurde ein neues Pilotprojekt ins Leben gerufen, um ihnen "grüne Arbeitsplätze" anzubieten.

Euractiv.de
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Das Programm Job.ReAct, das in Niederösterreich durchgeführt wird, bietet Arbeitsplätze für diejenigen, die in ökologischen und nachhaltigen Wirtschaftssektoren arbeiten wollen und wird von der EU kofinanziert. [Shutterstock / maradon 333]

Während sich der österreichische Arbeitsmarkt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholt, wurde aufgrund der hohen Anzahl an Langzeitarbeitslosen ein neues Pilotprojekt ins Leben gerufen, das auf „Green Jobs“ setzt.

Im April 2021 hat die Bundesregierung das Projekt „Sprungbrett“ gestartet, das mit 300 Millionen Euro unterstützt wird. Langzeitarbeitslosigkeit ist „eine dramatische Situation für alle“, erklärte der damalige Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Durch bestimmten Mittel, wie zum Beispiel die teilweisen Subventionierung der Beschäftigung für einen begrenzten Zeitraum hat die österreichische Regierung nun einen weiteren Schritt zur Senkung der Langzeitarbeitslosenquote unternommen.

Das Programm Job.ReAct, das in Niederösterreich durchgeführt wird, bietet Arbeitsplätze für diejenigen, die in ökologischen und nachhaltigen Wirtschaftssektoren arbeiten wollen, und wird von der EU kofinanziert. Das Projekt wird vollständig über die regionale Kohäsionsförderung des Europäischen Sozialfonds (ESF) der EU finanziert.

Es sei das erste Mal, dass ein solches Projekt zu 100 Prozent von der EU finanziert werde, erklärte Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich. Das Programm würde es Langzeitarbeitslosen ermöglichen, für maximal sechs Monate beschäftigt zu werden.

„Die Langzeitarbeitslosen und die Verbände, Gemeinden und Unternehmen haben so die Chance, sich gegenseitig kennenzulernen, Know-how aufzubauen und dann langfristig zusammenzuarbeiten“, fügte sie hinzu.

In der Zwischenzeit erhalten die Arbeitgeber Vollzeitarbeitskräfte zu einem Preis von 400 € pro Monat.