Spanien schickt Truppen zur NATO-Russland Grenze

Spanien wird demnächst Truppen an der Grenze zwischen seinen NATO-Verbündeten und Russland stationieren, kündigte Verteidigungsministerin Margarita Robles am Montag an.

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Spanien ist "fest entschlossen, und um den Frieden zu erhalten, werden wir im Einvernehmen mit unseren Verbündeten die geeignetsten Entscheidungen treffen", betonte Verteidigungsministerin Robles und fügte hinzu, dass die Grenzen aller NATO-Länder geschützt werden müssen. [EPA-EFE/MIKHAIL PALINCHAK]

Spanien wird demnächst Truppen an der Grenze zwischen seinen NATO-Verbündeten und Russland stationieren, kündigte Verteidigungsministerin Margarita Robles am Montag an.

„Die Position der NATO ist es, die Grenzen der Bündnisländer zu verstärken und Spanien wird ohne jeden Zweifel dabei sein“, sagte Robles von der regierenden sozialistischen PSOE-Partei, wie EURACTIVs Partner EFE berichtete.

Spanien werde alle „notwendigen Maßnahmen zur Verstärkung der Grenzen“ ergreifen, betonte sie vom Libanon aus, wo sie an der Übergabe des Kommandos der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) an den spanischen General Aroldo Lázaro Sáenz teilnahm.

Spanien ist „fest entschlossen, und um den Frieden zu erhalten, werden wir im Einvernehmen mit unseren Verbündeten die geeignetsten Entscheidungen treffen“, betonte Robles und fügte hinzu, dass die Grenzen aller NATO-Länder geschützt werden müssen.

„Wir akzeptieren keine Art von Bedrohung“ und „weder der Einsatz von nuklearen Mitteln noch Drohungen gegenüber Nachbarländern (Schweden und Finnland) werden die Einheit der Europäischen Union oder der NATO untergraben“, fügte Robles hinzu.

Spanien hat die Entsendung von Kampftruppen in die Ukraine ausgeschlossen. Dennoch hat es vier Eurofighter Typhoon-Jets entsandt, um vom Stützpunkt Graf Ignatievo aus Patrouillenflüge im bulgarischen Luftraum durchzuführen. Im Januar schickte sie außerdem die Fregatte Blas de Lezo und die Minenräumschiffe Meteoro und Sella.

Ursprünglich sollte die Mission im Schwarzen Meer patrouillieren, aber aufgrund der Eskalation des Konflikts hat die NATO beschlossen, dass die drei spanischen Kriegsschiffe im Mittelmeer bleiben sollten.

Spanien hat derzeit etwa 800 Soldat:innen in der Nähe des Konflikts positioniert: 350 Soldat:innen in Lettland, 150 in Bulgarien und etwa 300 auf den drei Militärschiffen.