Spanische Regierung nominiert Teresa Ribera als EU-Kommissarin
Die spanische Regierung hat am Mittwoch (28. August) Teresa Ribera, als nächste EU-Kommissionskandidatin nominiert, so EU-Quellen gegenüber Euractivs Partner EFE. Derzeit ist sie als Ministerin für ökologischen Wandel und demografische Herausforderungen tätig.
Die spanische Regierung hat am Mittwoch (28. August) Teresa Ribera, als nächste EU-Kommissionskandidatin nominiert, so EU-Quellen gegenüber Euractivs Partner EFE. Derzeit ist sie als Ministerin für ökologischen Wandel und demografische Herausforderungen tätig.
Die Regierung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez (PSOE/S&D) hat einen Brief an von der Leyen geschickt, um sie über Riberas Kandidatur zu informieren, fügten die Quellen hinzu.
Ribera, die die EU-Liste der spanischen Sozialdemokraten (PSOE) bei den Europawahlen am 9. Juni anführte, war Sánchez Wunschkandidatin für den Posten in Brüssel.
Von der Leyen (CDU/EVP) hatte die EU-Hauptstädte gebeten, ihre Kandidaten bis Ende August vorzuschlagen. Trotz ihrer Pläne für eine geschlechterparitätisch besetzte Kommission haben die meisten EU-Mitgliedstaaten bisher Männer vorgeschlagen: 17 Männern stehen sieben Frauen gegenüber.
Sobald die Nominierungen genehmigt sind, wird das EU-Parlament die künftigen Kommissare in einer schriftlichen und mündlichen Anhörung auf ihre Eignung hin überprüfen und schließlich die gesamte Kommission bestätigen.
Theoretisch wird die neue Europäische Kommission am 1. Dezember ihre Arbeit aufnehmen.
Einige Namen, darunter von der Leyen selbst und die ehemalige estnische Premierministerin Kaja Kallas, die künftige Hohe Vertreterin für die EU-Außenpolitik, wurden bereits bekannt gegeben.
Die übrigen Kandidaten, die vom Europäischen Parlament bestätigt werden müssen, werden schleichend bekannt gegeben. Während die vollständige Liste noch nicht bekannt ist, haben nur wenige Länder einen Namen vorgeschlagen.
Portugal hat am Mittwoch (28. August) angekündigt, dass es die ehemalige Finanzministerin María Luís Albuquerque nominieren wird. Am selben Tag kündigte Dänemark an, dass es den Entwicklungsminister Dan Jørgensen nominiert. Zum Zeitpunkt, an dem dieser Artikel verfasst wurde, haben nur Belgien, Italien und Bulgarien noch keine Namen vor Ablauf der Frist am Freitag (30. August) eingereicht.
[Bearbeitet von Daniel Eck/Martina Monti]