Vogelgrippe: Veterinärexperten beraten über Gefahr für Europa [DE]
Am 25. August werden Veterinärexperten bei einem EU-Treffen darüber beraten, wie groß die Gefahr ist, dass sich die Vogelgrippe auch nach Europa ausbreitet. Die Niederlande werden ihre Gründe darlegen, warum sie die Freilandhaltung von Geflügel verboten haben.
Am 25. August werden Veterinärexperten bei einem EU-Treffen darüber beraten, wie groß die Gefahr ist, dass sich die Vogelgrippe auch nach Europa ausbreitet. Die Niederlande werden ihre Gründe darlegen, warum sie die Freilandhaltung von Geflügel verboten haben.
Die Niederlande beschlossen am 22. August, die Freilandhaltung für Geflügel zu verbieten, um zu verhindern, dass Zugvögel aus Russland die Tiere mit dem Virus H5N1 anstecken. In Deutschland wird eine ähnliche Maßnahme spätestens am 15. September in Kraft treten.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte am 18. August, „jeder weitere Fall bei Menschen erhöht die Möglichkeiten des Virus, seine Übertragbarkeit zu verbessern“ – unter anderem durch eine Mutation des Virus – und das „Auftauchen eines Virusstamms von H5N1, der von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, würde den Beginn einer Epidemie markieren“.
Es wird befürchtet, dass die Welt auf den Ausbruch einer globalen Epidemie nur schlecht vorbereitet wäre.
Am 22. August hat Philip Todd, Sprecher der Kommission für Gesundheitsfragen und Verbraucherschutz, erklärt, die Kommission werde „wachsam“ bleiben, die Gefahr [einer Ausbreitung des Virus in die EU] schätze sie jedoch als „niedrig“ ein. Er fügte hinzu, dass das Importverbot für lebende Vögel und sämtlichen Geflügelprodukten aus Russland und Kasachstan, welches am 12. August in Kraft trat, nach Ansicht der Kommission „ausreichenden Schutz“ biete.