Bundesländer-Appell zur Agrarpolitik nach 2013

Die Landwirtschaftsminister aus drei Bundesländern haben sich in einem 20-Punkte-Programm für eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2013 ausgesprochen. Das EU-Agrarbudget soll aber keinesfalls gekürzt werden.

Interessenvertreter aus Politik und Wirtschaft formulieren ihre Forderungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2014. © Rainer Sturm / PIXELIO
Interessenvertreter aus Politik und Wirtschaft formulieren ihre Forderungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2014. © Rainer Sturm / PIXELIO

Die Landwirtschaftsminister aus drei Bundesländern haben sich in einem 20-Punkte-Programm für eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2013 ausgesprochen. Das EU-Agrarbudget soll aber keinesfalls gekürzt werden.

In der laufenden Debatte um die Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Zeit ab 2014 haben die Landwirtschaftsminister aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ihre Forderungen in einem 20-Punkte-Programm zusammengefasst.

Eine zentrale Forderung der drei Minister ist, dass das EU-Agrarbudget unverändert hoch bleibt. "Wir wehren uns strikt dagegen, dass der Agrarsektor als einziger Bereich im zukünftigen EU-Finanzrahmen Kürzungen hinnehmen soll, sagte der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Alexander Bonde. Sein Ministerkollege in Nordrhein-Westfalen, Johannes Remmel, betonte den Grundsatz "Öffentliches Geld für öffentliche Güter".

Die Landwirtschaftsministerin in Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken, sagte: "Wir brauchen zum Schutz der Artenvielfalt und unserer Produktionsgrundlagen wie Boden und Wasser sowie zum Erhalt mittelständischer Strukturen ein substanzielles Greening in der Ersten Säule. Zukunftsweisende Direktzahlungen müssen mit Umweltleistungen und dem Abbau von Bürokratie verbunden sein".

mka

Links


NRW:
Pressemitteilung zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (7. September 2011)

NRW: 20-Punkte-Programm zur GAP-Reform (7. September 2011)

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