Digitale Inhalte: BEUC verteidigt Verbraucherrechte [DE]

Die europäische Verbraucherorganisation BEUC hat eine Kampagne zur Bekämpfung eines zu restriktiven Kopierschutzes und zu strenger Bedingungen für die Nutzung digitaler Inhalte gestartet. In einem EURACTIV-Interview erläutert die Rechtsberaterin der Organisation warum.

Die europäische Verbraucherorganisation BEUC hat eine Kampagne zur Bekämpfung eines zu restriktiven Kopierschutzes und zu strenger Bedingungen für die Nutzung digitaler Inhalte gestartet. In einem EURACTIV-Interview erläutert die Rechtsberaterin der Organisation warum.

„Wir befürchten und beobachten, dass Rechte der Verbraucher, über die sie in anderen Bereichen verfügen, im digitalen Umfeld zunehmend eingeschränkt werden“, stellte Cornelia Kutterer fest. Sie verwies damit unter anderem auf Technologien des Digital Rights Management (DRM) und Nutzungsbeschränkungen bei erworbenen Inhalten und CDs, die von Online-Diensten herunter geladen worden sind. 

Ziel der gestarteten Kampagne, „Consumer’s Digital Rights“ sei die Erhöhung des Bewusstseins unter Entscheidungsträgern im Europäischen Parlament und der Kommission sowie Unterstützung für die Verbraucher, die von Kampagnen einiger Industrieverbände dämonisiert würden. „Wir wollen Verbrauchern eine ausgewogenere Sichtweise der Dinge, die auf dem Spiel stehen, vermitteln und zeigen, dass Verbraucher und Künstler in Wirklichkeit auf der gleichen Seite stehen und nicht gegeneinander sind, dass sie sich gegenseitig unterstützen können“. 

Vollständiges Interview [auf Englisch].