Drei Verletzte nach Messerattacke in Brüsseler U-Bahn Station

Die belgische Polizei hat einen Angreifer verhaftet, der am Montag (30. Januar) in einer Brüsseler U-Bahn-Station drei Menschen mit einem Messer niedergestochen hat. Wie die Behörden mitteilten, erlitt einer von ihnen schwere Verletzungen.

EURACTIV.com with agencies
[EPA-EFE/STEPHANIE LECOCQ]

Die belgische Polizei hat einen Angreifer verhaftet, der am Montag (30. Januar) in einer Brüsseler U-Bahn-Station drei Menschen mit einem Messer niedergestochen hat. Wie die Behörden mitteilten, erlitt einer von ihnen schwere Verletzungen.

Während die Motive des Angreifers, eines 30-jährigen Mannes, weiterhin unklar sind, hat die Polizei einen terroristischen Angriff ausgeschlossen, sagte die Staatsanwaltschaft und bestätigte die Verhaftung.

Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle sagte Reuters, der Angreifer sei der Polizei bereits bekannt gewesen.

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„Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen föderalen Polizeidiensten und (der lokalen Polizei) sorgte dafür, dass der Täter schnell festgenommen werden konnte“, erklärte der Brüsseler Bürgermeister Philippe Close auf Twitter.

Der Anschlag ereignete sich um 17.45 Uhr Ortszeit in einem U-Bahn-Wagen, der in die Haltestelle Schuman einfuhr, eine Haltestelle, die zur Hauptverkehrszeit bekanntermaßen stark frequentiert ist.

In den sozialen Medien kursieren Aufnahmen, die zeigen, wie die Polizei den Verdächtigen mit vorgehaltener Waffe festhält, ihn dann zu Boden zwingt und ihm Handschellen anlegt.

Einer der Verletzten befindet sich in einem kritischen Zustand, alle drei werden im Krankenhaus behandelt.

Nach Angaben mehrerer Reisender, die sich in den sozialen Netzwerken äußerten, handelt es sich bei einem der Opfer um einen kleinen Jungen, der Opfer der Messerattacke wurde.

Ein Zeuge sagte gegenüber „DH Les Sports“, der Verdächtige habe versucht, seinen Angriff fortzusetzen, indem er in den Bahnhof lief und versuchte, eine Frau mit einem Kinderwagen anzugreifen.

Nach Angaben der Brüsseler Staatsanwaltschaft deuten die ersten Hinweise nicht auf einen terroristischen Akt hin.

Nach Angaben des belgischen Rundfunks RTBF ist der Verdächtige den Geheimdiensten nicht wegen Extremismus oder Terrorismus bekannt. Allerdings sei er der Polizei wegen „anderer Vorfälle“ bekannt.

(Bearbeitet von Georgi Gotev)