Durchschnittliche Lebenserwartung in Europa erreicht 81,5 Jahre

Eurostat hat am Freitag (3. Mai) seine neuesten Daten zur geschätzten Lebenserwartung veröffentlicht – und es gibt gute Nachrichten: Wir haben gegenüber 2022 0,9 Jahre hinzugewonnen.

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Der „durchschnittliche“ Europäer kann nun darauf hoffen, das hohe Alter von 81,5 Jahren zu erreichen. Damit hat die EU ihre Lebenserwartung von vor der Pandemie wieder erreicht und sogar leicht übertroffen (um 0,2 Jahre). [Shutterstock/SeventyFour]

Eurostat hat am Freitag (3. Mai) seine neuesten Daten zur geschätzten Lebenserwartung veröffentlicht – und es gibt gute Nachrichten: Wir haben gegenüber 2022 0,9 Jahre hinzugewonnen.

Der „durchschnittliche“ Europäer kann nun darauf hoffen, das hohe Alter von 81,5 Jahren zu erreichen. Damit hat die EU ihre Lebenserwartung von vor der Pandemie wieder erreicht und sogar leicht übertroffen (um 0,2 Jahre).

Auf nationaler Ebene gibt es zwischen den EU-Mitgliedstaaten einige deutliche Unterschiede.

In 15 Ländern liegt die Lebenserwartung über dem EU-Durchschnitt, wobei die höchste Lebenserwartung in Spanien (84,0 Jahre), Italien (83,8 Jahre) und Malta (83,6 Jahre) verzeichnet wird.

Die niedrigste Lebenserwartung wurde dagegen in Bulgarien (75,8 Jahre), Lettland (75,9) und Rumänien (76,6) verzeichnet.

Die Aufsteiger sind Rumänien (+1,0 Jahre), gefolgt von Litauen (+0,8 Jahre), Bulgarien, der Tschechischen Republik, Luxemburg und Malta (alle mit einem Anstieg von +0,7 Jahren).

Überraschenderweise verzeichneten Österreich und Finnland die größten Rückgänge (jeweils -0,4 Jahre), gefolgt von Estland und den Niederlanden (-0,2 Jahre). Eurostat bietet keine Erklärung für diese Veränderungen.

Die Zahlen basieren auf wöchentlichen Daten über Todesfälle mit Stand vom 30. April 2024.

Ein geringer Unterschied besteht zwischen Männern und Frauen, wobei die Lebenserwartung der Männer seit 2019 um 0,4 Jahre und die der Frauen um 0,2 Jahre gestiegen ist.

[Bearbeitet von Zoran Radosavljevic]