Entscheidende Fortschritte bei der Überwachung von Klimaphänomenen

Satelliten, mit deren Hilfe die Art, der Zustand und die Entwicklung der Erdvegetation beobachtet werden können, werden Wissenschaftlern helfen, die Auswirkungen größerer Klimaphänomene besser einzuschätzen.

Satelliten, mit deren Hilfe die Art, der Zustand und die
Entwicklung der Erdvegetation beobachtet werden können, werden
Wissenschaftlern helfen, die Auswirkungen größerer Klimaphänomene
besser einzuschätzen.

Wissenschaftler der Gemeinsamen Forschungsstelle haben eine neue
Methode zur Interpretation der Daten von Satelliten entwickelt
(praktische Algorithmen), die die Vegetation der Erde aus dem
Weltraum aus überwachen. Diese Erfindung könnte bei der
Einschätzung der Auswirkungen größerer Klimaphänomene, wie etwa der
Dürreperiode und Hitzewelle in Westeuropa 2003, entscheidende
Fortschritte bringen.

Bei der Analyse der Daten für die Zeit vor, während und nach der
Dürreperiode im Sommer 2003 zeigte sich, dass bereits im März 2003
Vorzeichen zu erkennen waren.

Angesichts des sich beschleunigenden Klimawandels, könne „eine
neue Entwicklung wie diese gewährleisten, dass politische
Entscheidungen in Europa und in der ganzen Welt auf der Grundlage
solider wissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen werden“, so Janez
Potocnik, EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung.

Diese Methode ist der Europäischen Weltraumorganisation (ESA)
zur Durchführung anvertraut worden. Sie könnte zur Entwicklung
neuer Umweltbelastungsindikatoren dienen, die von der Europäischen
Umweltagentur angewandt werden sollen.