EU Flugverkehrsplan unterwegs [DE]
Partner die in der Entwicklung des zukünftigen EU-Systems zum Flugverkehrsmanagement (ATM) einbezogen sind haben Verträge unterzeichnet die etwa 2 Milliarden Euro wert sind, um die Arbeit an dem Plan zu beginnen, die dem Sektor helfen soll sich auf eine vorhergesehene Verdopplung oder Verdreifachung des Flugverkehrs bis 2020 einzustellen.
Partner die in der Entwicklung des zukünftigen EU-Systems zum Flugverkehrsmanagement (ATM) einbezogen sind haben Verträge unterzeichnet die etwa 2 Milliarden Euro wert sind, um die Arbeit an dem Plan zu beginnen, die dem Sektor helfen soll sich auf eine vorhergesehene Verdopplung oder Verdreifachung des Flugverkehrs bis 2020 einzustellen.
Zur gleichen Zeit versucht das System, das von der Firma Sesar entwickelt wird und die technologische Komponente des EU-Single Sky-Abkommens ist, die Sicherheit um den „Faktor zehn“ zu erhöhen.
Es wird von einer öffentlich-privaten Partnerschaft geführt, genannt Sesar Joint Untertaking (Sesar JU). Das Programm versucht die Umwelteinflüsse des Fliegens um mehr als 10 Prozent aufgrund von Treibstoffeinsparungen zu senken.
Tatsächlich ist der europäische Luftraum noch immer in 27 verschiedene Luftraumsektoren aufgeteilt und Flugzeuge sind gezwungen durch zahlreiche Flugkontrollsysteme zu fliegen, um zu ihrem Ziel zu gelangen, statt die kürzeste Route zu fliegen. Die Fragmentierung des EU-Luftraums wirft auch Sicherheitsfragen auf, da dadurch mehr Staus im Luftraum entstehen können.
Außer der Umweltverbesserungen und der Sicherheitsfragen wird Sesar auch zur Verbesserung des gesamten Sektors beitragen, da es auf lange Sicht die Kosten für den Flugverkehr senken wird, so der EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani. Von dem neuen System wird erwartet, dass es die Kosten für das Flugverkehrsmanagement um die Hälfte senkt.
Die 16 Verträge, die am 12. Juni 2009 unterzeichnet wurden umfassen 1,9 Milliarden Euro für die nächsten sieben Jahre und markieren den Beginn der Durchführung des Sesar-Programmes. Die Kommission und Eurocontrol, die europäische Organisation für Sicherheit der Luftnavigation, steuern beide 700 Millionen Euro zu dem Projekt bei.
Die verbliebenen 500 Millionen Euro werden durch andere Beteiligte aus der Branche bereitgestellt, darunter Flughäfen, der spanische Flugnavigationshersteller AENA, der französische Fabrikant Thales, die Flugzeughersteller Airbus und Alenia Aeronautica und die Hersteller von Flugzeugteilen Honeywell und Thales.
Ein Gesamtanzahl von 16 Arbeitspaketen und mehr als 295 Projekten sollen zwischen 2009 und 2016 entwickelt werden und werden die notwendigen operativen und technischen Spezifikationen, Prozeduren, Prototypen und Auswertungsaktivitäten für eine progressive Umsetzung des zukünftigen europäischen Flugverkehrsmanagement bereitstellen.
Es wird erwartet, dass neue Technologien mehr Vorhersehbarkeit und Präzisionsverbesserungen für den operativen Betrieb bringen, indem sie die aktuelle Wetterlage und die Entwicklung des Flugverkehrs besser einschätzen können.
Ein Intranet zum Flugverkehrsmanagement wird auch entwickelt werden, was den Akteuren ermöglichen wird, die richtige Information zur richtigen Zeit zu bekommen. Außerdem werden die Bodenaktivitäten von Flughäfen nun vollständig in das Flugverkehrsmanagement mit einbezogen. Parallel dazu wird die erhöhte Automatisierung für die Kontrolleure des Flugverkehrs und für die Piloten bedeuten, dass diese sich besser auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren können.
Die neuen Komponenten von Sesar und deren Prozeduren sollen bis 2020 schrittweise in Betrieb gehen, aber es sei wichtig, dass man bereits Gewinne und Schlüsse aus dem System bis zum Jahr 2010 ziehe, so Partick Ky, Generaldirektor des Sesar JU. Das Unternehmen ist gerade in dem Prozess zu identifizieren, was dies für kurzfristige Ziele sein könnten.