EU-Wahlen: Rumänischen Parteien vor Kopf-an-Kopf-Rennen

Die vier wichtigsten politischen Parteien Rumäniens dürften bei den EU-Wahlen im nächsten Jahr etwa gleichauf liegen, wobei die rechtsextreme Partei AUR im Vergleich zu den letzten Wahlen 2019 am meisten zulegen dürfte, wie aus neuen Prognosen hervorgeht.

EURACTIV.ro
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INSCOP Research, ein Sozial- und Marketingforschungsunternehmen, hat in den letzten zwei Jahren die Wahlabsichten im Land gemessen. [Shutterstock/rawf8]

Die vier wichtigsten politischen Parteien Rumäniens dürften bei den EU-Wahlen im nächsten Jahr etwa gleichauf liegen, wobei die rechtsextreme Partei AUR im Vergleich zu den letzten Wahlen 2019 am meisten zulegen dürfte, wie aus neuen Prognosen hervorgeht.

INSCOP Research, ein Sozial- und Marketingforschungsunternehmen, hat in den letzten zwei Jahren die Wahlabsichten im Land gemessen.

Demnach drohen die traditionell starke liberale Partei PNL und die Sozialdemokratische Partei (PSD) – derzeit die größte politische Kraft des Landes – in der Wählergunst abzurutschen, wie der Generaldirektor von INSCOP Research, Remus Ștefureac, am Mittwoch erklärte.

Die Unterstützung für die PNL sei von 26,6 Prozent im Juni 2021 auf 18 Prozent im Juni 2023 gesunken, obwohl die Zahlen bereits im Dezember 2021 deutlich gesunken waren, als die Partei eine Regierung mit der PSD und UDMR bildete und nur noch von 20,1 Prozent der Wähler unterstützt wurde, fügte Ștefureac hinzu.

Die PSD ihrerseits musste zwischen Juni 2021 und Juni dieses Jahres einen Rückgang der Unterstützung von 30,2 Prozent auf 28,7 Prozent hinnehmen, obwohl sie wie die PNL einen deutlichen Rückgang der Unterstützung seit ihrem Regierungsantritt bis heute hinnehmen musste: Von 36 auf 28,7 Prozent.

Auf der Seite der Rechtsextremen hat die AUR stetig an Unterstützung gewonnen, während die liberale USR-Partei nach einer Stagnation in letzter Zeit wieder zulegen konnte, indem sie seit Anfang dieses Jahres 3 Prozent der Wählerstimmen gewinnen konnte.

Im Jahr 2024 können die Rumänen bei vier verschiedenen Wahlen ihre Stimme abgeben, darunter auch bei den EU-Wahlen, die als erste stattfinden sollen.