Frankreich: Mehr Flexibilität bei Entlassungen und Neueinstellungen [DE]
Die französische Regierung hat am 2. August ein Notprogramm gegen die Arbeitslosigkeit verabschiedet, welches die Beschäftigungssituation verbessern soll.
Die französische Regierung hat am 2. August ein Notprogramm gegen die Arbeitslosigkeit verabschiedet, welches die Beschäftigungssituation verbessern soll.
Der französische Premier Dominique de Villepin hat am 2. August die Verabschiedung mehrerer Gesetze bekannt gegeben, die den französischen Arbeitsmarkt flexibler machen sollen.
Eckpfeiler des Notprogramms seien neue Anstellungsverträge, „contrat nouvelles embauches“. Sie sollen Betrieben mit höchstens 20 Angestellten ermöglichen, neue Arbeitskräfte während einer zweijährigen Probezeit zu entlassen, ohne hierfür Gründe angeben zu müssen. Die Arbeitgeberorganisation MEDEF hat das neue Gesetz begrüßt. Gewerkschaften hingegen lehnen das neue Gesetzespaket ab.
Die EU-Kommission hat wiederholt betont, dass Frankreich und Deutschland ihre Arbeitsmärkte flexibler machen müssten.