Geheime polnische Werkstatt repariert ukrainisches Militärgerät

Etwa 400 Mechaniker:innen und Ingenieur:innen haben in einer geheimen Werkstatt an einem ungenannten Ort in Polen militärische Ausrüstung wiederhergestellt, die an der ukrainischen Front beschädigt worden war, wie Reporter:innen des Wall Street Journal berichteten.

EURACTIV.pl
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Das Wall Street Journal berichtet, dass es eine riesige mechanische Werkstatt gibt, die ukrainische Militärausrüstung erhält, die während des Krieges beschädigt wurde. Dort sind rund 400 Mechaniker:innen und Ingenieur:innen beschäftigt, die schwere ukrainische Ausrüstung wieder voll funktionsfähig machen sollen. [Shutterstock/home for heroes]

Etwa 400 Mechaniker:innen und Ingenieur:innen haben in einer geheimen Werkstatt an einem ungenannten Ort in Polen militärische Ausrüstung wiederhergestellt, die an der ukrainischen Front beschädigt worden war, wie Reporter:innen des Wall Street Journal berichteten.

Das Wall Street Journal berichtet, von einer riesigen mechanischen Werkstatt, die ukrainische Militärausrüstung erhält, die während des Krieges beschädigt wurde. Dort sind rund 400 Mechaniker:innen und Ingenieur:innen beschäftigt, die schwere ukrainische Ausrüstung wieder voll funktionsfähig machen sollen.

Bei den Maschinen, die in der Werkstatt repariert werden, handelt es sich um polnische Haubitzen des Typs AHS Krab, die den Ukrainer:innen als Militärhilfe gespendet wurden.

Die Werkstatt gehört zum staatlichen polnischen Rüstungskonzern und wird von der polnischen Agentur für innere Sicherheit überwacht, heißt es in dem Bericht. Aus Sicherheitsgründen kann der Prozess der Rekrutierung von Techniker:innen für die Werkstatt bis zu mehreren Monaten dauern, und nur polnische Staatsbürger:innen haben Zutritt.

„Man kann davon ausgehen, dass Polen führend ist, wenn es um die Wartung der von den Ukrainer:innen auf dem Schlachtfeld eingesetzten Ausrüstung geht“, so Tomasz Smura, Experte für Militärtechnologien bei der Casimir-Pulaski-Stiftung, einem unabhängigen Think Tank in Warschau.

Die in der Anlage arbeitenden Mechaniker:innen stehen in ständigem Kontakt mit den an der Front eingesetzten Soldat:innen. Der Kontakt über verschlüsselte Anwendungen hilft den Techniker:innen, den ukrainischen Streitkräften technische Ratschläge zu geben.

Die polnischen Behörden haben Pläne, die Tätigkeit der Werkstatt auf die Reparatur von im Ausland hergestellter Ausrüstung auszuweiten. Dies bleibt jedoch vorerst ein unrealisiertes und unbestätigtes Projekt, heißt es in dem Bericht.