Gesundheitsrat: HIV/AIDS ganz oben auf Tagesordnung

Die Gesundheitsminister werden sich mit der EU-Strategie zur HIV/AIDS-Bekämpfung und einem neuen Vorschlag zu Kinder-Arzneimitteln befassen. Darüber hinaus wollen sie Meinungen über einen Vorschlag zur Lebensmittel-Kennzeichnung austauschen.

Die
Gesundheitsminister werden sich mit der EU-Strategie zur
HIV/AIDS-Bekämpfung und einem neuen Vorschlag zu
Kinder-Arzneimitteln befassen. Darüber hinaus wollen
sie Meinungen über einen Vorschlag zur
Lebensmittel-Kennzeichnung austauschen.

Der am 6. Dezember zusammenkommende Gesundheitsrat wird auf
Grundlage eines Arbeitspapiers der Kommission eine öffentliche
Debatte über die Entwicklung eines koordinierten Ansatzes zur
HIV/AIDS-Bekämpfung in der EU und ihren Nachbarländern einleiten.
Die Gesundheitsminister werden über Schritte zur Verstärkung der
Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern, EU-Nachbarländern und
internationalen Organisationen beraten. Erwägt werden
soll auch, wie die EU-Finanzierungsinstrumente besser
genutzt werden können, um Forschung und die Entwicklung
wirksamer Prävention und Heilmethoden zu fördern. 

Der Rat wird sich auch eine Präsentation der
Kommission über den neuen Vorschlag zu Kinder-Arzneimitteln
anhören. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, dass in der EU
künftig Arzneimittel erhältlich sein sollen,
die den Bedürfnissen von Kindern gerecht werden.

Die Gesundheitsminister werden sich ebenfalls damit befassen,
welche Fortschritte bezüglich einer neuen Verordnung zur
Lebensmittel-Kennzeichnung, die im Juli 2003 vorgeschlagen worden
ist, erzielt worden sind. Die Verordnung soll irreführende
Etikette auf Lebensmittelverpackungen abschaffen und sicherstellen,
dass Lebensmittelinformationen verständlich und aussagekräftig
sind.