Immer mehr europäische Schulpartnerschaften [DE]
Der Anteil der europäischen Schulen, die "virtuelle" Schulpartnerschaften mit Hilfe des Internets eingehen, hat sich nach neuen Zahlen im Jahr 2006 verdoppelt.
Der Anteil der europäischen Schulen, die „virtuelle“ Schulpartnerschaften mit Hilfe des Internets eingehen, hat sich nach neuen Zahlen im Jahr 2006 verdoppelt.
Immer mehr europäische Schulen nehmen an dem eTwinning-Programm der Europäischen Kommission teil, das darauf abzielt, die Gründung „virtueller“ Schulpartnerschaften über das Internet und somit die stärkere Nutzung von Computern für die Kommunikation zwischen den Schulen sowie den interkulturellen Dialog zu fördern.
Die teilnehmenden Schulen erhalten durch das 2005 eingeleitete Programm keine finanzielle Unterstützung, jedoch verfügen sie über einen freien Zugang zu dem eTwinning-Portal, der es Schulen ermöglicht, europaweit Partner zu finden. Im Jahr 2006 hat sich der Anteil der europäischen Schulen, die an dem Programm teilnahmen, von 4% auf über 8% mehr als verdoppelt.
Der Kommissar für Bildung und Kultur, Ján Figel’, sagte: „Durch die Teilnahme an eTwinning haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, andere Kulturen und andere Sprachen kennen zu lernen, während sie gleichzeitig ihre Computerkenntnisse verbessern.“
Die eTwinning-Aktion ist Teil des Programms für lebenslanges Lernen 2007-2013 und stellt es den Schulen frei, die Art, den Inhalt und die Dauer der Zusammenarbeit zu bestimmen.
Einmal jährlich zeichnet die Kommission beispielhafte eTwinning-Schulpartnerschaften und Projekte mit Preisen aus.