Italiens CO2-Allokationsplan erhält Zustimmung nach erheblichen Kürzungen [DE]

Italien hat in der Frage der Zuteilung von CO2-Emissisionsberechtigungen für 2005-2007 eingelenkt und die Zustimmung der Kommission erhalten. Damit kann es am EU-Emissionshandelssystem teilnehmen. Die italienische Industrie soll ihren CO2-Ausstoß erheblich verringern.

Italien hat in der Frage der Zuteilung von CO2-Emissisionsberechtigungen für 2005-2007 eingelenkt und die Zustimmung der Kommission erhalten. Damit kann es am EU-Emissionshandelssystem teilnehmen. Die italienische Industrie soll ihren CO2-Ausstoß erheblich verringern.

Die vereinbarten Einschnitte belaufen sich für den Handelszeitraum 2005-2007 auf jährlich 23 Millionen Tonnen CO2. Dies entspricht einer Reduzierung um 9 % gegenüber dem Allokationsplan, den die italienischen Behörden ursprünglich vorgelegt haben.

Während der Verhandlungen mit der Kommission hat Italien auch anderen Änderungen zugestimmt. Unter anderem soll der Plan für eine größere Zahl Industrieanlagen gelten. Nach Angaben der Kommission sollen damit 1.240 Industrieanlagen vom EU-Emissionshandelssystem umfasst werden. Jede von ihnen wird im Zeitraum 2005-2007 durchschnittlich 232,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen, anstatt der von Italien vorgeschlagenen 255,5 Tonnen. 

Die am italienischen Allokationsplan vorgenommenen Kürzungen haben dazu beigetragen, die europäischen CO2-Preise in die Höhe zu treiben. Mit 19 Euro Tonne befinden sie sich auf einem neuen Höchststand. Italienische Unternehmen werden nun gezwungen sein, mehr Emissionsberechtigungen von anderen europäischen Unternehmen kaufen, sofern sie ihre CO2-Emissionen nicht erheblich verringern.